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Korschenbroich: Die Bürgerstiftung ehrt wieder Freiwillige

Korschenbroich : Die Bürgerstiftung ehrt wieder Freiwillige

Zum dritten Mal lobt die Bürgerstiftung "Für Korschenbroich" den Matthias-Hoeren-Preis für Ehrenamtler aus. Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Juli verliehen. Die Vorschlagsfrist läuft am Montag an.

Für außergewöhnliche Gemeinschaftsleistungen verleiht die Bürgerstiftung "Für Korschenbroich" zum jetzt dritten Mal den Matthias-Hoeren-Bürgerpreis. Die hohe Auszeichnung wurde erstmals im Frühjahr 2009 an Christel Hermülheim verliehen. 2011 folgte dann mit Karin Scheffler erneut eine Frau als Preisträgerin. Ob es in diesem Jahr wieder eine Frau sein wird, oder ob das Matthias-Hoeren-Relief und der mit 1000 Euro dotierte Preis erstmals an einen Mann geht, entscheidet eine neunköpfige Jury. Ab Montag können Bürger, Vereine und Organisationen ihre Bewerbungen bei Hermann Buchkremer einreichen. Der Vorsitzende des Stiftungsrates nimmt die schriftlichen Vorschläge entgegen. Seine Anschrift lautet: Bendgasse 3 in 41352 Korschenbroich-Glehn.

Stiftungsvorsitzender Willy Schellen (l.) und Norbert Kothen zeigen das Matthias-Hoeren-Relief – unten die beiden Preisträgerinnen. Foto: woi/Reuter/berns

Die Stiftung will mit dem Bürgerpreis ehrenamtliches Engagement auszeichnen. "Das Ziel ist es, einen Anreiz zu schaffen, sich für die Gesellschaft in Korschenbroich stark zu machen", erklärt Stiftungsvorsitzender Willy Schellen. 1000 Euro Preisgeld, ein bronzenes Relief von Matthias Hoeren und eine Urkunde warten auf den Preisträger. Er soll dieses Mal im Rahmen der 750-Jahr-Feier in Pesch ausgezeichnet werden. Der Termin steht mit dem 12. Juli bereits fest. "Wir haben das mit der Dorfgemeinschaft Pesch im Vorfeld alles schon abgeklärt", so Schellen weiter. Für ihn bietet sich der Festakt als Bühne für den neuen Preisträger an. Und weiter merkt der Stiftungschef an: "Diese besondere Ehrung empfinden die verantwortlichen Organisatoren der Jubiläumsfeier in Pesch als eine zusätzliche Aufwertung ihrer Veranstaltung." Voraussetzung ist allerdings, dass die Jury bis dahin einen geeigneten Kandidaten benennen kann.

Stiftungsvorsitzender Willy Schellen (l.) und Norbert Kothen zeigen das Matthias-Hoeren-Relief – unten die beiden Preisträgerinnen. Foto: woi/Reuter/berns

Bis zum 15. Juni haben Korschenbroicher Bürger jetzt die Möglichkeit, ihre formlose Bewerbung einzureichen. Auch Ehrenamtler, die sich vor zwei Jahren für die zweite Verleihung des Preises beworben hatten, dürfen in diesem Jahr erneut ihr Glück versuchen. Ebenso sind Empfehlungen erlaubt — etwa wenn ein Bekannter, Nachbar oder Freund uneigennützige Gemeinschaftsleistungen erbringt und sich nicht selbst bewerben würde. "Wir freuen uns über jeden Beitrag", betonte Hermann Buchkremer, der die Einsendungen sammelt und an die neunköpfige Jury unkommentiert weiterleitet. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Heinz Josef Dick entscheiden dieses Mal Daniel Pelzer, Uwe Amelungk, Johannes Kronen, Thomas Verhoeven, Dr. Hans-Ulrich Klose, Martin Kresse, Heiner Otten und Josef Schnock.

Gegründet wurde die Korschenbroicher Bürgerstiftung bereits im Jahre 2007, um mit privatem Kapital Projekte zu finanzieren, für die keine öffentlichen Gelder vorhanden sind.

(NGZ/ac)