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Die 0Saisonprognose zur A-Liga im Fußballkreis Grevenbroich/Neuss

Fußball : Die ultimative Saisonprognose zum A-Liga-Start

Es geht zwar eng zu in der höchsten Klasse des Fußballkreises Grevenbroich/Neuss, doch unsere Redaktion wagt schon mal einen Blick in die Zukunft.

Es geht wieder los. Nach einer extrem kurzen Sommerpause startet die Kreisliga A im Fußballkreis Grevenbroich/Neuss in die neue Spielzeit. Am Dienstagabend eröffnen der SVG Grevenbroich und der 1. FC Grevenbroich-Süd die neue Saison. Weitere Spiele folgen unter der Woche, ehe am Sonntag der Rest der Liga in die neue Spielzeit startet. Bevor es richtig losgeht, wagen wir eine Prognose. Auch wenn die Leistungsdichte in der A-Liga dieses Mal wohl so eng wie nie ist, was eine Vorhersage erschwert.

Platz 1: SV Uedesheim. Gerade einmal zwei Punkte fehlten dem SV Uedesheim in der Vorsaison zum Verbleib in der Bezirksliga. Schwere Verluste musste Uedesheim nach dem Abstieg kaum einstecken, in Markus Rychlik und Nico Lingweiler konnten zwei gefährliche Knipser verpflichtet werden. Auch wenn es nicht einfach wird, schafft Uedesheim den direkten Wiederaufstieg.

Platz 2: 1. FC Grevenbroich-Süd. Den wohl beeindruckendsten Transfersommer hat der 1. FC Grevenbroich-Süd hingelegt. Murat Köktürk ist wieder da, Gieraths bester Scorer Erol Djaferi gekommen und Emre Demirbolat und Oliver Wirtz werten den Kader weiter auf. Damit setzt Süd den starken Trend aus der vergangenen Rückserie fort und wird Vize-Meister.

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Platz 3: SVG Grevenbroich. Der SVG Grevenbroich hat sich zu einem echten Spitzenteam gemausert. Die Truppe ist im Sommer zusammengeblieben, spielt nun schon mehrere Jahre in dieser Konstellation zusammen und wird auch 2022/2023 für Furore sorgen. Am Ende reicht es zu Platz drei.

 Nico Lingweiler hat sich Uedesheim angeschlossen.
Nico Lingweiler hat sich Uedesheim angeschlossen. Foto: Fupa

Platz 4: FC Delhoven. Der FC Delhoven gehört eigentlich immer zum erweiterten Favoritenkreis. In diesem Sommer konnte „Delve“ seinen Kader deutlich vergrößern und wird Ausfälle so besser kompensieren können. Für eine Rückkehr in die Bezirksliga reicht es nicht, Platz vier ist aber drin.

Platz 5: SV Rosellen. Trotz einiger Abgänge von wichtigen Leistungsträgern und großem Verletzungspech ist der Kader des SV Rosellen immer noch bärenstark besetzt. Trainer „Dicky“ Otten wird mit seinem Team oben mitspielen, Platz drei aus dem Vorjahr kann der SVR aber nicht wiederholen.

Platz 6: SVG Weissenberg. Den Status des Aufsteigers legt Weissenberg schnell ab. Mit drei Neuzugängen aus der Landesliga (Brune, Tiedtke, Pfaff) sorgte die SVG für staunende Gesichter. Im ersten Jahr nach dem Aufstieg kann sich Weissenberg unter Trainer Dirk Schneider direkt etablieren.

 Murat Köktürk ist zurück beim 1. FC Grevenbroich-Süd.
Murat Köktürk ist zurück beim 1. FC Grevenbroich-Süd. Foto: Fupa

Platz 7: FC Zons. Für viele vielleicht die Überraschung in der NGZ-Prognose, aber der FC Zons wird sich schnell vom katastrophalen Vorjahr mit beinahe Abstieg erholen. Der Kader ist deutlich stärker aufgestellt als vorige Saison. Niko Baum und Marvin Müdder spielen wieder fest in der ersten Mannschaft. Sie bringen die Zonser zurück in die obere Tabellenhälfte.

Platz 8: TuS Grevenbroich. Unter Trainer Michele Fasanelli hat sich der TuS Grevenbroich wieder gefangen. Die Abgänge von Murat Köktürk und Tayfun Kula tun weh, werden die Schlossstädter aber im Kollektiv kompensieren können. Mit Babinath Nathan scheint sich in der Vorbereitung ein echter Torjäger gefunden zu haben. Für mehr als Platz acht reicht es aber nicht.

Platz 9: SV Bedburdyck/Gierath.

Der Weggang von Erol Djaferi (12 Tore, 15 Vorlagen) wird für Bedburdyck/Gierath nur schwer aufzufangen sein, doch Trainer Jürgen Steins wird Lösungen finden. Bleibt der SV in diesem Jahr von schwereren Verletzungen verschont, reicht es zu einem einstelligen Tabellenplatz.

Platz 10: SV Glehn. Wie jedes Jahr hat der SV Glehn seine Truppe beisammengehalten, in dieser Spielzeit ist jedoch etwas anders. In Timo Arvanitidis und Thomas Ruddies konnte Glehn zwei namhafte Neuzugänge verpflichten und in Kevin Hahn, einen Trainer, der die Liga kennt. In seinem ersten Jahr führt Hahn die Glehner zum sicheren Klassenerhalt.

Platz 11: SC Grimlinghausen. Nach starkem Zwischenhoch ließ Grimlinghausen am Ende der Rückrunde der Vorsaison stark nach und fiel noch weit zurück. Der Übergang zu Trainer Martin Lürken verläuft fließend, die A-Jugendlichen bringen neuen Schwung ins Team. Für die Hippelanker wird es dieses Mal Platz elf.

Platz 12: VfR Büttgen. Für den VfR Büttgen könnte es in dieser Saison eng werden. Wenn Top-Torschütze Felix Eich wie jetzt zu Saisonbeginn nicht da ist, fehlt es offensiv an Durchschlagskraft. Büttgen zittert bis zum letzten Spieltag, bleibt aber in der Liga.

Platz 13: DJK Novesia. Die DJK Novesia muss aufpassen, dass nicht sofort der nächste Abstieg folgt. Großer Kaderumbruch, neuer Trainer – es könnte dauern, bis die Neusser in die Spur finden. In der Kreisliga A muss sich die Novesia erst einmal wieder zurechtfinden und landet deshalb auf Platz 13.

Platz 14: SV RW Elfgen. Den Aufstiegskader hat der SV RW Elfgen zusammengehalten, zu Beginn wird die Aufstiegseuphorie das Team tragen – hinten raus dürfte es angesichts der enorm starken Liga aber schwer werden. Elfgen muss, wenn auch nur knapp, den Gang in die Kreisliga B wieder antreten.

Platz 15: TSV Norf. Für den TSV. Norf gilt das gleiche wie für Elfgen: Die anfängliche Euphorie muss so lange wie möglich aufrechterhalten werden. In der Liga dürfte es für die unerfahrene Mannschaft aber schwer werden. Gemeinsam mit Elfgen geht es wieder runter.

Platz 16: TuS Hackenbroich. Der erneute Umbruch wirft den TuS Hackenbroich weit zurück, die Abgänge von Marius Schlömer, Ali Dagdeviren und Patrick Löhr werden kaum zu kompensieren sein. Nach dem 2020/2021 Hackenbroich nur der Saisonabbruch retten konnte, ist es dieses Mal so weit. Der TuS Hackenbroich muss den bitteren Weg in die B-Liga antreten.