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Deutschland ist bei der Floorball-WM in Helsinki noch ohne Sieg

Floorball : Deutschland ist bei WM noch ohne Sieg

Trotz der Niederlagen gegen Tschechien, Norwegen und die Schweiz ist für die Kaarster Janos Bröker, Niklas Bröker, Nils Hofferbert und Torben Kleinhans in Helsinki noch das Viertelfinale möglich.

Mit vier Spielern ist Bundesligist DJK Holzbüttgen bei der Floorball-Weltmeisterschaft in Helsinki für Deutschland im Einsatz. Und das mit Erfolg. Zwar ging für Janos Bröker, Niklas Bröker, Nils Hofferbert und Torben Kleinhans der Start mit Niederlagen gegen Mitfavorit Tschechien, Norwegen und die Schweiz daneben, doch setzten sie beherzt die ersten Duftmarken.

So bereitete Hofferbert den ersten Turniertreffer der deutschen Auswahl durch Niklas Bröker vor – das 1:4 gegen Norwegen. Weil das Match am Ende mit 4:7 (0:4, 3:0, 1:3) verloren ging, hielt sich die Freude freilich in Grenzen. Daran änderte auch das Tor von Janos Bröker zum 4:6 nichts, bestätigte aber Bundestrainer Martin Brückner in seiner Enscheidung für das Quartett aus Kaarst. „Jeder bringt individuelle Stärken mit: Nils ist torgefährlich, vor allem bei Gegenattacken. Torben bleibt am Ball auch unter Druck ruhig und gelassen. Niklas zeichnet sich durch seine Power und unglaublichen Zug zum Tor aus. Und Janos verfügt über eine ausgezeichnete Spielübersicht.“

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Die vier Kaarster sollen helfen, Platz fünf und damit die Qualifikation für die World Games 2022 im nordamerikanischen Birmingham/Alabama zu schaffen. Umso ärgerlich war darum nach dem 0:11 (0:3, 0:3, 0:5) gegen Tschechen die allemal vermeidbare Pleite gegen Norwegen. Die beiden ersten Treffer durch einen Doppelschlag von Marius Pedersen und Marcus Hamrin in der 16. Minute kassierte Deutschland sogar in Überzahl. „Wir hatten in diesem Spiel einige dunkle Momente, die der Gegner eiskalt und konsequent ausgenutzt hat“, bestätigte Co-Trainer Illka Kittilä.

Der Finne registrierte jedoch auch die guten Phasen seiner Schützlinge, die den 0:4-Rückstand nach dem ersten Drittel durch Tore von Niklas Bröker, Mark-Oliver Bothe (MFBC Leipzig) und Tino von Pritzbuer (UHC Waldkirch-St.Gallen) zwischenzeitlich auf 3:4 zu verkürzen wussten. Obwohl am Montag auch das Duell mit den favorisierten Schweizern nicht unerwartet mit einer 2:9-Niederlage (1:2, 0:2, 1:5) endete, ist für das in Finnland mit sieben WM-Debütanten angetretene Team mit dem Adler auf der Brust das Viertelfinale noch drin. Dazu muss am Dienstagmorgen (9 Uhr) im Play-off-Spiel gegen die Slowakei aber unbedingt ein Sieg her. Mit einer weiteren Niederlage ginge es ab Mittwoch in den Platzierungsspielen nur noch um die Ränge neun bis zwölf.