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Deutscher Hockey-Bund sagt wegen Corona-Krise die Hallensaison ab 

Hockey : DHB sagt wegen Corona-Krise die Hallensaison ab

Für den HTC SW Neuss geht es damit erst im April 2021 weiter.

Mit der Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember hat die Politik Fakten geschaffen und dafür gesorgt, dass der Deutsche Hockey-Bund die bei Aktiven und Zuschauern gleichermaßen beliebte Hallensaison endgültig abgesagt hat. „Wir waren uns in der aus Vertretern des DHB, der Bundesliga-Vereinsversammlung und der Hockeyliga bestehenden Task-Force immer bewusst, dass ein geordneter Ligabetrieb mit einem abschließenden Final Four nur dann stattfinden kann, wenn die Ligen im Dezember mit dem Training und den Spielen starten können“, sagt DHB-Vizepräsident Henning Fastrich: „Auch ist nicht gesichert, ob im Januar überhaupt der Hallensport wieder möglich sein wird.“ Für Matthias Gräber, der mit dem von ihm trainierten Erstliga-Aufsteiger HTC SW Neuss zum Auftakt am Sonntag den Düsseldorfer HC in der Stadionhalle empfangen hätte, kommt die Entscheidung nicht unerwartet. „Wer bei klarem Verstand ist, konnte damit rechnen.“ Trotzdem trifft ihn und seine Schützlinge die Absage hart. „Wir hatten richtig Bock zu spielen. Wir sind Mannschaftssportler, die wollen ran an die bunte Kugel.“

Bitter. Weil die Feldsaison erst am zweiten April-Wochenende mit der Aufstiegsrunde fortgesetzt wird, droht nun (nicht nur) den Neussern eine ewig lange Wettkampfpause. Die sinnvoll auszufüllen, ist eine echte Aufgabe für Gräber und seine Trainerkollegen. „Durch die Blume ist ja schon zu hören, dass auch noch im Januar nichts geht.“ Fürs Erste bleiben seinen Jungs damit wohl nur Krafteinheiten beim Partner medicoreha und Waldläufe in der Natur. Auf freiwilliger Basis. Für Gräber steht jedenfalls fest: „Sobald wir dürfen, gehen wir wieder auf den Platz.“ Wann auch immer das sein wird ...