Deutsche Säbelfechterinnen auf Rang elf der WM

Fechten : Säbelfechterinnen beenden die WM nur auf Rang elf

Eine Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio können die Säbelfechterinnen des Deutschen Fechterbundes um die beiden Dormagenerinnen Anna Limbach und Lea Krüger, die demnächst zum TSV Bayer wechselnde Julika Funke und Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen) wohl von der Liste ihrer Vorhaben streichen.

Bei den Weltmeisterschaften in Budapest kamen sie nicht über den ersten Wettkampftag ihres Teamwettbewerbs hinaus und belegten am Ende Rang elf im Gesamtklassement.

Das Vordringen in die einen Tag später ausgetragene Finalrunde der besten Acht verpasste das Quartett durch eine 39:45-Niederlage gegen Korea. Dabei waren die Deutschen durch Anna Limbach mit einer 5:1-Führung in das Gefecht gestartet und lagen nach zwischenzeitlichem Rückstand auch vor den letzten Einzelgefechten noch mit 35:34 in Front. Da nutzte auch der 45:38-Auftakterfolg über den Iran nichts, es blieb nur die Platzierungsrunde um die Ränge neun bis 16.

In die starteten Limbach und Co. mit einem 45:42-Sieg über Kanada, weil sie aber im nachfolgenden Aufeinandertreffen mit Japan deutlich mit 31:45 verloren, gab es zum Abschluss der eher tristen Tage von Budapest noch das Gefecht um Platz elf, das mit einem 45:43-Sieg über Spanien endete.

Auch eine Einzel-Qualifikation von Anna Limbach dürfte kaum noch möglich sein. Nachdem die Resultate von Budapest eingepflegt wurden, liegt die jüngere Schwester von Ex-Weltmeister Nicolas Limbach nur auf Platz 42 der aktuellen Weltrangliste, wobei mehr als die Hälfte der vor ihr liegenden Konkurrentinnen aus Europa kommt.

Mehr von RP ONLINE