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Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig ohne Zuschauer

Leichtathletik : Eine DM nur für die Aktiven

Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften werden ohne Zuschauer ausgetragen.

Diese Deutschen Meisterschaften werden allen Teilnehmern unvergesslich bleiben, das ist mal sicher. Denn die nationalen Titelkämpfe der Leichtathleten werden am Samstag und Sonntag im Braunschweiger Eintracht-Stadion ohne Zuschauer ausgetragen. Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Niedersachsen sind nur 999 Personen im 24.406 Plätze bietenden Stadion zugelassen.

Deshalb wird der Zutritt ausschließlich auf die Aktiven und deren Betreuer sowie Kampfrichter, Offizielle und Medienvertreter beschränkt. Die Meisterschaften, in deren Rahmen die gleichen Disziplinen wie in „normalen“ Jahren ausgetragen werden, werden in vier „Sessions“ – Samstagvormittag, Samstagnachmittag, Sonntagvormittag, Sonntagnachmittag – aufgeteilt, zu denen jeweils andere 999 Personen zutrittsberechtigt sind. Nach Ende jedes Blocks müssen Athleten und Betreuer das Stadion verlassen, in dem Maskenpflicht und Abstandsregeln gelten. Am Eingang, an dem sich jeder Besucher mit Lichtbild ausweisen und in eine Liste eintragen muss, werden ebenfalls Temperaturmessungen vorgenommen. „Die Athleten und Trainer sind froh, dass sie sich jetzt wieder in Wettkämpfen herausfordern und entwickeln können. Konkrete Ziele und Orientierung sind für die Motivation extrem wichtig,“ sagt Idriss Gonschinska, der Generalsekretär des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), „das ist eine gute Ausgangsposition für spannende Duelle bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig.“

Startet über 800 Meter: Fabian Spinrath. Foto: Fusswinkel

In deren Teilnehmerliste der Rhein-Kreis vier Mal vertreten ist: Tanja Spill und Fabian Spinrath (beide TSV Bayer Dormagen) über 800 Meter der Frauen (Samstag 12.35 Uhr) und Männer (Samstag 13.10 Uhr), der Grimlinghausener Karsten Dilla im Stabhochsprung (Sonntag 12 Uhr) und die aus Straberg stammende Jennifer Montag (beide TSV Bayer Leverkusen) über 100 Meter (Samstag 18.10 Uhr) und im Weitsprung (Sonntag 17.15 Uhr).

Verpasste in Pfungstadt knapp seine Bestzeit: Kieron Ludwig. Foto: Fotostand/Fotostand / Fusswinkel

Knapp die DM-Teilnahme über 400 Meter verpasst hat der Dormagener Langsprinter Kieron Ludwig. Beim Sportfest in Pfungstadt lief er am Sonntag über seine Paradestrecke in 48,38 Sekunden nur um zwei Zehntel an seiner eigenen Bestmarke vorbei und belegte hinter dem in 47,99 Sekunden siegreichen Johannes Nortmeyer (OSC Mainz) den zweiten Platz.