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Der Rhein-Kreis Neuss unterstützt das Säbelfechten mit 8000 Euro

Fechten : Rhein-Kreis Neuss unterstützt Säbelfechten mit 8000 Euro

Das strenge Hygienekonzept am Stützpunkt erfordert regelmäßige Corona-Tests, die in der Summe zu einer hohen finanziellen Belastung führen.

Kreisdirektor und Sportdezernent Dirk Brügge lässt keine Zweifel zu: „Der Rhein-Kreis lässt seine Spitzensportler auch in der Corona-Krise nicht im Stich.“

In einem Gespräch mit Olaf Kawald, Leiter des Bundesstützpunkts Säbelfechten in Dormagen, betonte er: „Wir unterstützen unsere Stützpunkte auf vielfältige Art und Weise.“ Zwar gehe es dabei in erster Linie um Optimierungsprojekte, aber da besondere Situationen nun mal besondere Maßnahmen erforderten, gewähre der Kreis einen Zuschuss von bis zu 8000 Euro zur Deckung der durch Corona bedingten Mehrausgaben. „Es wäre schlimm für die Sportler, aber auch für uns, wenn eine Infektion das vorzeitige Ende aller Olympia-Träume bedeutete.“

Der als Reaktion auf die Pandemie mindestens bis zum 7. März verlängerte allgemeine Lockdown betrifft neben dem Breitensport in erheblichem Maße auch den Spitzensport. Der genießt zwar einige Privilegien –  so können Kader-Athleten unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen weiterhin an den Stützpunkten trainieren –, aber die Auflagen haben neue Probleme aufgeworfen. Das strenge Hygienekonzept erfordert regelmäßige Corona-Tests, die in der Summe zu einer hohen finanziellen Belastung führen. Kawald zur Situation am Dormagener Bundesstützpunkt mit seinen zahlreichen Kader-Athleten: „Unsere Sportler unterliegen gerade besonderen Belastungen. Die starke körperliche Beanspruchung durch das harte Training sind sie gewohnt, aber die zusätzlichen Sorgen vor einer Infektion und gleichzeitig der hohe finanzielle Aufwand für Corona-Tests erschweren die Vorbereitungen.“ Die Unterstützung des Rhein-Kreises sorgt dafür, dass sie sich nun etwas unbelasteter auf ihre Wettkämpfe vorbereiten können.