Lokalsport Der neue Mann am Höhenberg

Am Dienstag war die Verpflichtung von Sebastian Linder noch mit einem kleinen Fragezeichen versehen, Mittwoch meldete Handball-Bundesligist TSV Dormagen Vollzug. Der 25-Jährige, der bislang für den Zweitligisten SG Wallau auflief, unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2011.

 TSV-Trainer Kai Wandschneider (r.) ist heilfroh, dass die Verpflichtung von Sebastian Linder nun perfekt ist. Der neue Mann fuhr gleich mit den Dormagenern nach Frankreich.

TSV-Trainer Kai Wandschneider (r.) ist heilfroh, dass die Verpflichtung von Sebastian Linder nun perfekt ist. Der neue Mann fuhr gleich mit den Dormagenern nach Frankreich.

Foto: TSV

Schon kurz nach der Vertragsunterzeichnung bei TSV-Manager Uli Derad machte sich der 1,99 Meter große Allrounder mit seinen neuen Teamkameraden auf den Weg zu einer Testspielreise nach Frankreich.

Einige Minuten vor der Abfahrt sprach NGZ-Redakteur David Beineke mit TSV-Coach Kai Wandschneider über seinen neuen Spieler und die Zeit bis zum ersten Bundesligamatch im neuen Jahr am 7. Februar gegen Magdeburg.

Herr Wandschneider, ist Ihnen ein Stein vom Herzen gefallen, dass sich die Verpflichtung von Sebastian Linder so zügig realisieren ließ?

Kai Wandschneider Ehrlich gesagt habe ich nicht so recht daran geglaubt, aber ich finde das natürlich klasse. Gerade weil wir durch die schwere Verletzung von Maciej Dmytruszynski großen Handlungsbedarf hatten.

Wie sind Sie auf Linder gekommen?

Wandschneider In der Weihnachtszeit habe ich mir verstärkt Gedanken darüber gemacht, welche Spieler in unser Anforderungsprofil passen. Das heißt, wer ist in der Lage die Position von Maciej Dmytruszynski in der Abwehr zu spielen und passt auch noch in unsere finanziellen Rahmenbedingungen. Und da ist mir ziemlich schnell der Name Linder eingefallen.

Wieso?

Wandschneider Ich hatte ihn noch von unseren Spielen in der zweiten Liga gegen die SG Wallau bestens in Erinnerung. Dort war er Abwehrchef, hat die 5:1-Abwehr dirigiert und auch die Siebenmeter geworfen. Hinzu kommt, dass er Erstligaerfahrung hat und Deutsch spricht. Das ist auf der für ihn vorgesehenen Position immens wichtig.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)
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