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SB-Warenhaus für Matthias-Hoeren-Platz: Den Zeitplan fest im Blick

SB-Warenhaus für Matthias-Hoeren-Platz : Den Zeitplan fest im Blick

Von Ruth Wiedner Im September 2004 soll das für den Matthias-Hoeren-Platz geplante SB-Warenhaus - ein 3,4-Millionen-Euro-Objekt - in Betrieb gehen. Obschon zurzeit nichts auf rege Bauarbeiten schließen lässt, sind sich die Verantwortlichen im Korschenbroicher Rathaus sicher, dass der Eröffnung im Herbst 2004 nichts entgegen steht und damit der anvisierte September-Termin eingehalten werden kann. Noch ist vom Baubeginn des geplanten SB-Warenhauses nichts zu erkennen: In der kommenden Woche wird sich dies aber schon ändern.

Von Ruth Wiedner Im September 2004 soll das für den Matthias-Hoeren-Platz geplante SB-Warenhaus - ein 3,4-Millionen-Euro-Objekt - in Betrieb gehen. Obschon zurzeit nichts auf rege Bauarbeiten schließen lässt, sind sich die Verantwortlichen im Korschenbroicher Rathaus sicher, dass der Eröffnung im Herbst 2004 nichts entgegen steht und damit der anvisierte September-Termin eingehalten werden kann. Noch ist vom Baubeginn des geplanten SB-Warenhauses nichts zu erkennen: In der kommenden Woche wird sich dies aber schon ändern.

"Zeitlich sehe ich kein Problem", erklärte dann auch am Freitag Dieter Hoffmans auf Anfrage der NGZ. Er, der in der Stadtverwaltung für Planung und Bauordnung verantwortlich zeichnet, blickt selbst dem bevorstehenden Winter gelassen entgegen: "Konzeption und Zeitplan sind so ausgefeilt, da kann eigentlich nichts schief gehen. Ich denke, das ist zu schaffen, schließlich ist in unserer Region weder mit Schneemassen, noch mit mehrmonatigem Dauerfrost zu rechnen."

Und auch Tiefbauamtsleiter Christoph Herchner kann die Sorgen - speziell der beiden Bruderschaften - nicht ganz nachvollziehen: "Ich verstehe die Aufregung nicht." Für Herchner sind die Verträge mit dem Lübecker Investor HBB ausschlaggebend. HBB habe einen dreistufigen Zeitplan erstellt und "die Einhaltung gewährleistet". Dass dies kein Freibrief ist, weiß Herchner längst. Aber mit Blick auf den vom Investor mit Edeka abgeschlossenen 20-Jahres-Vertrag, stellte Christoph Herchner realistisch fest: "Es ist keiner an einer zeitlichen Verschiebung interessiert."

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Auf die dann drohenden, hohen Konventionalstrafen sei der Investor wahrlich nicht aus. Während die Edeka-Kette als künftiger Hauptmieter auch die Verkaufsflächen für den klein-teiligen Einzelhandel bestimmt und bereits das Weihnachtsgeschäft in 2004 mitnehmen will, haben die Korschenbroicher Feuerwehr und Bruderschaften ihre Jubiläen fest im Blick.

Bereits zum 1. Mai will die Feuerwehr den Matthias-Hoeren-Platz für die Feierlichkeiten zum 125-Jährigen nutzen. "Unges Pengste" steht dann ganz im Zeichen der 500-Jahr-Feier der St.-Sebastinaus-Bruderschaft und im September folgt das Bundesschützenfest. "Der Festplatz ist zu allen drei Terminen nutzbar", ist sich Herchner sicher. Während die Feuerwehr den Platz im derzeitigen Zustand nutzen wird, soll zu "Unges Pengste" bereits ein Teil gepflastert sein, während das Zelt auf einem Schotter-Untergrund aufgebaut wird.

Zum Bundesschützenfest sollen die Arbeiten am Kirmesplatz - laut Herchner - komplett abgeschlossen sein. Wann das SB-Warenhaus seine Pforten konkret öffnen wird, ist noch nicht exakt terminiert. Doch auch hier werde es zu keiner Termin-Überschneidung kommen. Für den Tiefbauamtsleiter macht es Sinn, dass Eröffnung und Bundesschützenfest nicht auf ein und das gleiche Wochenende fallen werden. Der Baubeginn war für Anfang Oktober geplant, gestartet wurde allerdings erst Mitte November.

Das Büro- und Wohnhaus der Öl- und Kohlenhandlung Vitz wurde seither dem Erdboden gleich gemacht. Noch in der nächsten Woche werden die Arbeiten parallel laufend fortgesetzt. Unter anderem soll - bezieht sich Dieter Hoffmans auf den Generalunternehmer - für die neue Polizeiwache der Bodenaushub erfolgen. Die alte Wache wird bis zum nahtlosen Umzug von alt in neu von den Ordnungshüter genutzt. Zudem wird der Generalunternehmer in dem Gebäude sein Baubüro einrichten.

Für Hoffmans und Herchner etwas Positives: "Dann haben wird auch während der kompletten Bauphase mehr Fläche zum Parken." Genau darauf hat die Stadt auch gedrängt: "Es wurden uns während der Bauphase dauerhaft 50 Stellplätze garantiert." Wie sich das künftige Sortiment in dem SB-Warenhaus entwickelt wird, ist allerdings noch offen. Fest steht nur - laut Hoffmans - die gesamte Verkaufsfläche ist mit 4.300 Quadratmetern festgeschrieben. Davon entfallen 500 Quadratmeter auf ein kleinteiliges Shop-System im Eingangsbereich des Lebensmittelmarktes.

"Das sind die endgültigen Zahlen", versicherte Hoffmans weiter und bezog sich dabei auf die "planungsrechtliche Festschreibung". Um nicht erneut Kritiker auf den Plan zu rufen, bekräftigte der Bauamtsleiter: "Wir werden akribisch darauf achten, dass die Zahlen eingehalten werden. Kompromisse wird es mit uns als Stadt keine geben."

(NGZ)