Delhoven und Uedesheim wollen Abstiegs-Endspiel vermeiden

Fußball : Delhoven will keine Nerven zeigen

Bezirksliga: Zwei Derbys können am vorletzten Spieltag schon alles entscheiden.

Das Thema „Klassenerhalt“ ist für den FC Delhoven noch lange nicht vom Tisch. Gegen Absteiger TuS Grevenbroich ist Verlieren eigentlich verboten. Denn sollte Benrath dreifach punkten, würde es am letzten Spieltag zum Abstiegshowdown gegen die ebenfalls noch abstiegsbedrohten Uedesheimer kommen.

TSV Eller 04 – TSV Bayer Dormagen Seit Wochen befindet sich der TSV Bayer Dormagen in einem „schlechten Film“ und Trainer Frank Lambertz will sich mit seinem Team nur noch „über die Ziellinie werfen“. Personalsorgen von unfassbarem Ausmaß haben die gute Leistung der Hinrunde kaputt gemacht, sodass der TSV mit gesichertem Klassenerhalt immer weiter durchgereicht wird. Gegen Eller, die noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstiegsrelegationsplatz haben, wünscht sich Lambertz lediglich „keine weiteren Verletzten“. Seit neun Spielen wartet der TSV bereits auf einen Sieg. Ein Ende dieser Serie gegen Eller ist nicht in Sicht.

DJK Gnadental – SV Uedesheim. Das erste Lokalderby des Wochenendes könnte sich zu einem hitzigen Spiel entwickeln. Gnadental ist der Klassenerhalt zwar nur noch rechnerisch zu nehmen, die Uedesheimer hingegen müssen sich noch einmal richtig lang machen. Ein Punkt im Nachbarschaftsderby würde beiden Teams reichen. Sollte Uedesheim jedoch verlieren, wird es für die Grün-Weißen am letzten Spieltag nochmal eng. Gnadental hingegen hat sich im Derby ein eigenes Ziel gesetzt. „Wir wollen zu Hause gewinnen. Alleine als Wiedergutmachung für die Lustlos-Leistung letzte Woche“, nimmt DJK-Vorsitzender Johannes Schneider seine Mannschaft nach der 0:2-Niederlage gegen Grevenbroich in die Pflicht.

FC Delhoven – TuS Grevenbroich. Am brisantesten ist der Spieltag jedoch weiterhin für den akut abstiegsbedrohten FC Delhoven. „Die Situation ist angespannt. Die Jungs haben da teilweise auch Nervenflattern“, beschreibt FC-Trainer Dennis Kessel die missliche Lage. Dabei winkt dem seit neun Spielen sieglosen Delhovenern am Sonntag (Anstoß ist um 15.15 Uhr) die ganz große Chance, sich rechtzeitig aus der Affäre zu ziehen. Bei einem Sieg über Grevenbroich und einer gleichzeitigen Niederlage von Konkurrent Benrath. wäre der Klassenerhalt am Ende doch noch geschafft. „Das Hauptaugenmerk liegt darauf, dass die Jungs die Köpfe frei bekommen. Ich sehe Grevenbroich als gleichwertigen Gegner“, beschreibt Kessel die Ausgangslage. Grevenbroichs Trainer Peter Vogel will mit seiner Mannschaft nochmal beweisen, dass seine Mannschaft Bezirksliga-Qualität hat: „Wir wollen nochmal zeigen, was in uns steckt, so wie letzte Woche. Außerdem wollen wir niemanden was schenken und für einen fairen Wettbewerb sorgen“.

Lohausener SV – SG Kaarst. Die SG hingegen hat eindrucksvoll bewiesen, wie Abstiegskampf auch gehen kann und hat sich in den letzten Wochen rausgeschossen aus dem Tabellenkeller und ist momentan das zweitstärkste Team der Liga. Für Trainer Adrian Dilbens und seine Jungs gibt es noch viele Anreize, das letzte Saisonspiel am Sonntag ab 15.30 Uhr zu gewinnen. „Wir wollen das beste Kreisteam sein und auf einem einstelligen Tabellenplatz landen“, gibt Dilbens als Ziel aus und wünscht sich darüber hinaus auch zum Abschied einen Sieg in seinem letzten Spiel als Kaarster.

SC Viktoria Mennrath – SC Teutonia Kleinenbroich Nach dem phänomenalen 6:0-Sieg am letzten Spieltag setzt Norbert Müller mit seinen Kleinenbroichern alles daran, diese Serie am Sonntag ab 15.30 Uhr gegen Mennrath auszubauen. Die Aufgabe wird gegen den seit elf Spielen ungeschlagenen Tabellenzweiten allerdings ungemein schwerer. „Wir werden alles daran setzen, Mennrath das Leben so schwer wie möglich zu machen“, so Müller.

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