Golf: Das Vorbild John Daly hat ausgedient - Golfer setzen auf Gesundheit

Golf: Das Vorbild John Daly hat ausgedient - Golfer setzen auf Gesundheit

Wer kennt ihn nicht, wie er in knallbunten Hosen und mit deutlichem Übergewicht die Bälle abschlägt und trotzdem die Weltklasse aufmischte? Doch als Vorbild hat John Daly längst ausgedient, Golfspieler setzen immer mehr auf körperliche Fitness.

Und das nicht bloß in der Spitze: "Wir haben es hier mit sehr vielen leistungsorientierten Breitensportlern zu tun", sagt Dieter Welsink. Der 60-Jährige ist nicht nur selbst vom Wassersportler - im Kanu-Slalom war er 1979 Weltmeister - zum begeisterten Golfer geworden.

Mit seiner medicoreha Welsink Unternehmensgruppe betreibt er auf dem Golfplatz Hummelbachaue das "MedGolfInstitut". Dort trafen sich jetzt Vertreter der deutschlandweit ansässigen "PGA Golf Kliniken" zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

"Hausherr" Dieter Welsink (Mitte) begrüßte die Vertreter der deutschen PGA Golf Kliniken, die jetzt zur Tagung nach Neuss kamen. Foto: Medicoreha
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Diesen Titel dürften nur von der Professional Golfers Association of Germany (PGA) zertifizierte Therapieeinrichtungen führen. "Damit ist eine hohe Qualität in der präventiven und rehabilitativen Therapie der Golfspieler garantiert", sagt Felix Lechner, Marketingleiter der PGA of Germany.

Er hat die "Generation 45+" als typischen Neueinsteiger im Golf ausgemacht. Und um diese Klientel "optimal auf den Golfsport vorzubereiten, reicht es nicht, nur den Golfschwung zu vermitteln", erklärte Physiotherapeut Max Bauer in seinem Impulsreferat, "wir müssen Hilfe zur Selbsthilfe anbieten."

(-vk)
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