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Damen der DJK Holzbüttgen für neue Drittliag-Saison prapariert

Tischtennis 3. Liga : Alle Personalien geklärt in Holzbüttgen

Nach der Annullierung der Tischtennis-Saison haben sich die Drittliga-Damen der DJK für die nächste Spielzeit aufgestellt. Wichtigste Neuerung ist der Zugang der Niederländerin Rachel Gerarts, die für Lisa Scherring kommt.

Die alte Saison wurde abgebrochen und alle ausgetragenen Spiele annulliert. Sollte es die Pandemie zulassen, dann wollen sich die Holzbüttgener Tischtennis-Damen auf eine weitere Saison in der 3. Tischtennis-Bundesliga vorbereiten. Die Teams stehen fest und auch intern sind bei den Kaarsterinnen die Personalien geklärt. Lisa Scherring wird zur neuen Saison eine Baby-Pause einlegen. Als Verstärkung kommt die Niederländerin Rachel Gerarts ins Team.

Die neue 3. Liga Nord der Damen ähnelt ziemlich der vorherigen, da alle bisherigen Teams nach der Annullierung der Vorsaison wieder die Möglichkeit hatten, sich einen Startplatz zu sichern. Einige Änderungen wird es aber geben. So rücken der TTC GW Staffel und die DJK BW Annen in die 2. Liga auf, dafür haben sich die Füchse Berlin freiwilligem in die 3. Liga zurückgezogen. Der zur Auffüllung der Sollstärke von zehn Mannschaften freie Platz ging an den TTC GW Fritzdorf. Das Interesse war groß, drei weitere Vereine hatten sich für einen Platz in der 3. Bundesliga Nord beworben.

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Außer der Neuerung, dass Gerarts für die Position zwei ins Team rückt, bleiben die Kaarsterinnen so zusammen wie in der abgebrochenen Saison. Die ukrainische Topspielerinnen Valerija Stepanovska wird das Team anführen. Hinter Gerarts komplettieren Martyna Dziadkowiec und Jana Vollmert das Team. Mit Blick auf die Vereine in der Liga freut sich Vollmert auf das Wiedersehen mit zwei alten Bekannten: „Fritzdorf kennen wir ja aus der Regionalliga, und gegen Berlin haben wir bereits in der 3. Liga gespielt.“ Sie glaubt, dass die Mannschaft mit Neuzugang Gerarts gut für die neue Saison aufgestellt ist: „Ich denke, dass wir eine Verstärkung dazu bekommen haben und hoffe, dass wir uns irgendwie dann auch in der Mitte platzieren werden. Allerdings ist es aktuell sehr schwer, die Lage einzuschätzen, da alle super lange nicht mehr gespielt haben.“

Was die fehlende Spielpraxis anbelangt, ist Valerija Stepanovska die einzige Ausnahme im DJK-Team. Denn sie hatte in der Ukraine die Möglichkeit, weiter an Wettbewerben teilzunehmen. Für Jana Vollmert hängt daher auch sehr viel davon ab, wann die Hallen wieder öffnen und wie gut sich ihr Team dann über den Sommer hin auf die Saison vorbereiten kann. Lisa Scherring wird trotz ihrer Pause versuchen, weiter nah an der Mannschaft zu bleiben. Sie findet es gut, dass mit Fritzdorf neben Kleve ein weiteres Team aus NRW dabei ist. Über den Wechsel von Gerarts nach Kaarst ist sie sehr erfreut: „Mit Rachel konnten wir eine absolute Wunschspielerin mit ins Boot holen. Zu ihr standen wir seit mehreren Jahren in Kontakt. Alle anderen sind geblieben, was für den Teamgeist unglaublich wichtig ist.“ Ansonsten ist sie sehr gespannt darauf, wie die Aufstellungen der Konkurrenz nach der langen Pause aussehen.