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Crash Eagles Kaarst vor Heimsoiel gegen Moskitos Essen

Skaterhockey-Bundesliga : Crash Eagles Kaarst sind gewarnt vor den Gästen aus Essen

Die Essener reisen mit nur drei Punkten als Tabellenneunter an. Doch davon wollen sich die Kaarster nicht blenden lassen. Sie wissen um die Qualität der Truppe aus dem Ruhrgebiet.

Ein Blick auf die Tabelle der Skaterhockey-Bundesliga könnte zu dem Schluss verleiten, dass auf die Crash Eagles Kaarst am Samstag (19 Uhr) in der Stadtparkhalle ein eher machbares Heimspiel zukommt. Schließlich steht Gegner Moskitos Essen nach fünf Spielen mit nur drei Punkten auf dem neunten Platz, während sich die Eagles nach einem durchwachsenen Start mit zuletzt zwei Sieg in Folge nach oben gearbeitet haben. Doch diesem Eindruck widerspricht Kaarsts Vorsitzender Georg Otten vehement. Er zählt die Moskitos zu den Topteams der Liga.

„Für beide Teams ist das Spitzenspiel eine wegweisende Partie. Die Adler wollen unter die Top Vier und die Moskitos schnell weg vom Tabellenkeller“, betont Otten. Die Gäste traten in der Vergangenheit als Rockets Essen auf. Dass sie ihren Namen änderten, hängt in erster Linie mit Thomas Böttcher zusammen. Der Vorsitzende des Skaterhockeyvereins übernahm 2020 auch beim darniederliegenden Essener Eishockeyclub Verantwortung, sanierte den maroden Oberligisten und führte beide Vereine zusammen. Schließlich sind viele Essener Akteure auf Schlittschuhen und auf Inline-Skates unterwegs. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Denn bei Terminüberschneidungen der beiden Sportarten ist eine gute Planung erforderlich. Wenn dann auch noch Corona dazu kommt, dann kann es eng werden im Kader der Essener. Der aktuelle Tabellenplatz erklärt sich durch eine Essener Spielabsage in Duisburg, die neben der Spielwertung für die Ducks den Moskitos noch zusätzlich drei Minuspunkte bescherte. „Kurzum, die Gäste aus der Ruhrmetropole waren und bleiben ein Top-Team und werden sicher mit einer hohen Motivation in die Stadtparkhalle kommen“, erklärt Georg Otten. Sein Erfolgsrezept: „Wichtig ist vor allem Disziplin, denn Strafzeiten gilt es zu vermeiden bei den starken Special-Teams auf beiden Seiten.“