Skaterhockey : Crash Eagles reisen nach Lüdenscheid

Der Deutsche Meister will seine Spitzenposition verteidigen.

Einmal müssen sie noch auswärts ran, dann endet die schier endlose Odyssee der Crash Eagles Kaarst über die Sommerferien. Am Samstag ist der Skaterhockey-Bundesligist ab 18 Uhr bei den Highlander Lüdenscheid zu Gast, ehe der „Reigen der ungeliebten Spiele“, wie ihn Trainer Georg Otten nennt, vorerst vorbei ist.

Geschadet haben die zahlreichen Fahrten dem amtierenden Deutschen Meister hingegen nicht, eine Siegesserie hat die Kaarster schließlich wieder an die Tabellenspitze geführt. Dort haben sie bei noch vier ausstehenden Partien beste Karten auf den Heimvorteil in den Play-offs. Auch personell soll es wieder besser aussehen: In Topscorer Thimo Dietrich und Felix Wuschech kehren zwei Leistungsträger zurück. Weiterhin fehlen werden hingegen Christian von Berg, Ivo Puhle, Tim-Niklas Wolff, Niclas Stobbe und Moritz Otten. Unter der Woche mussten die Eagles zum Training in den Uedesheimer Chiefs-Garden ausweichen. „Dankenswerterweise durften wir die Uedesheimer Spielstätte nutzen“, sagt Otten. Konzentriert habe man sich dort vor allem auf das Überzahlspiel, „da die Highlander dazu neigen, häufig das Sünderbänkchen zu besuchen“. 318 Strafminuten in 18 Spielen sprechen für die Lüdenscheider in der Tat eine deutliche Sprache.

Kaarst führt das Tableau weiterhin knapp vor Essen, Krefeld und Köln an, die Gastgeber folgen mit einigem Abstand als Tabellenfünfter. Lüdenscheider Topspieler ist nach wie vor Jiri Svejda. Der Tscheche kommt in der aktuellen Spielzeit auf 66 Torbeteiligungen. In den vergangenen Play-offs hatte Kaarst die Highlander in Runde eins ausgeschaltet. Dafür benötigten die Crash Eagles nach einer Auswärtspleite allerdings alle drei Spiele.

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