Skaterhockey-Bundesliga Die Crash Eagles sind bei den Köln Rheinos gefordert

Kaarst · Jüngst kassierten die Kaarster ersatzgeschwächt eine deftige Niederlage. Am Samstag bei der Neuauflage des Vorjahresfinals in Köln werden sie weiterhin von personellen Sorgen geplagt.

 Jan Wrede ist bei den Crash Eagles weiter verletzt.

Jan Wrede ist bei den Crash Eagles weiter verletzt.

Foto: Crash Eagles

Es sind süße Erinnerungen, die sich beim Skaterhockey-Bundesligisten mit Blick auf den nächsten Gegner HC Köln-West Rheinos breitmachen. Schließlich sicherten sich die Kaarster im vergangenen Jahr gegen die Domstädter im Finale den fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte. Vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen am Samstag in Köln läuft’s für beide Teams in der Bundesliga allerdings nicht meisterlich.

Die Rheinos konnten zwar jüngst einen knappen 7:6-Sieg nach Penaltyschießen in Düsseldorf feiern, dümpeln aber ansonsten abgeschlagen im Mittelfeld herum. Den Kaarstern mangelt es an Konstanz, sie kassierten zuletzt stark ersatzgeschwächt eine 6:15-Klatsche in Iserlohn. Auch dieses Wochenende steht ihnen wieder nicht der komplette Kader zur Verfügung stehen. Es kehren allerdings in Nils Lingscheidt und Moritz Otten zwei Akteure zurück. Bei den Rheinos ragen aktuell drei Spieler heraus. Dennis Kobe, Florian Holzapfel und Robin Weisheit sind die Torgaranten. Hinzu kommt Eishockey-Profi Marcel Müller (Krefeld Pinguine), der allerdings erst einmal in Erscheinung trat, beim 8:6-Sieg in Iserlohn schoss er fünf Treffer. Es dürfte also auch eine Rolle spielen, welches Personal den beiden Vorjahresfinalisten zur Verfügung steht. Im Hinspiel konnten die Adler knapp mit 7:6 gewinnen. Siegtorschütze war Jan Wrede, der aber noch verletzt ausfällt.