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Leichtathletik: City-Runner: Die Aufregung steigt

Leichtathletik : City-Runner: Die Aufregung steigt

Als sich die Teilnehmer der NGZ-Aktion "City-Runner 2012" vor ziemlich genau zwölf Wochen zum ersten Mal trafen, um sich unter professioneller Anleitung auf den Volkslauf über fünf Kilometer bei der 24. Auflage des Korschenbroicher City-Laufs vorzubereiten, war der 22. April noch ganz weit weg. Doch inzwischen ist der Moment der Wahrheit ganz nah – morgen um 16.20 Uhr fällt der Startschuss und entsprechend ist die Gemütslage.

"Die City-Runner sind schon aufgeregt", weiß Petra Maak, die als Teil des Trainerduos allerdings nur allzu gut weiß, was die 20 Teilnehmer der NGZ-Aktion in den zurückliegenden Wochen geleistet haben. "Alle haben gut trainiert und müssen sich keine Sorgen machen." Davon ist auch Trainerkollege Jochen Adomeit felsenfest überzeugt: "Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben, gekämpft und sich genau an ihre Trainingspläne gehalten. Egal, ob sie gefroren haben oder Nass geworden sind, niemand hat einen Rückzieher gemacht." An den Start gehen werden morgen allerdings nur 19 City-Runner, weil bei Norbert Kramer aus Rommerskirchen eine alte Knieverletzung wieder aufgebrochen ist. Der Grevenbroicher Volker Poot und die Dormagenerin Birgit Jennert wollen sich trotz muskulärer Probleme im Oberschenkel die Atmosphäre beim City-Lauf nicht entgehen lassen und versuchen, so gut wie möglich ins Ziel zu kommen. Beim Rest ihrer Schützlinge rechnen die Trainer mit deutlichen Verbesserungen der 5000-Meter-Zeiten. In Gestalt des 34 Jahre alten Neussers Kay Winkler-Parciak ist sogar ein Teilnehmer dabei, der eine Zeit von deutlich unter 20 Minuten anpeilt. "Er hat das Potenzial und hatte schon immer das Ziel schneller zu werden. Die Aktion hat ihm den nötigen Kick gegeben", sagt Jochen Adomeit. In der letzten Trainingswoche hat er den City-Runnern Zurückhaltung auferlegt. Schließlich gilt es, morgen alle Kräfte zur Verfügung zu haben.

(NGZ)