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Leichtathletik: City-Lauf – nicht nur etwas für Asse

Leichtathletik : City-Lauf – nicht nur etwas für Asse

Von den knapp 3500 Teilnehmern, die für den morgigen 24. Korschenbroicher City-Lauf gemeldet haben, sind die wenigsten durchtrainierte Spitzenathleten. Im Volkslauf über fünf Kilometer gehen inzwischen ganze Firmengemeinschaften an den Start

Klar, der Lauf der Asse, der morgen um 17 Uhr erstmals gemeinsam mit dem Elitelauf der Frauen gestartet wird, ist aus Zuschauersicht immer noch das Highlight des Korschenbroicher City-Laufs. "Für mich gehört der Spitzensport zu einer solchen Veranstaltung einfach dazu", sagt Organisationschef Hans-Peter Walther, "wir wollen den Leuten zeigen, wie man schnell läuft, was man mit Training alles erreichen kann."

Foto: Michael, Reuter

Doch zwei andere Wettbewerbe haben sich in bei den vergangenen Auflagen in der Publikumsgunst weit nach oben geschoben: Der Familienlauf, mit dem um 11.45 Uhr 1284 Kinder, Eltern, Großeltern und Anverwandte das Laufspektakel in der Korschenbroicher Innenstadt eröffnen. Und der Volkslauf über fünf Kilometer, der um 16.20 Uhr im Zeitplan steht.

Kristina Heering, Andrea Knips und Christina Engels aus dem Team der NGZ-Aktion "City-Runner" (v.l.) haben sich ebenso intensiv auf ihren Start im Volkslauf über fünf Kilometer vorbereitet wie Sparkassen-Vorstandsmitglied Heinz Mölder (oben) und der Allgemeine Vertreter des Landrats Jürgen Steinmetz. Foto: M. Reuter(2), L. Berns (2)

Ganze Firmengruppen machen sich hier auf die Socken. Allein die Sparkasse Neuss hat 117 Läuferinnen und Läufer gemeldet und dürfte damit erneut den AOK-Firmencup für die kopfstärkste Gruppe gewinnen. "Im vergangenen Jahr hatten wir 115 Finisher im Ziel", weiß Vorstandsmitglied Dietmar Mittelstädt, der im Gegensatz zu seinem Kollegen Heinz Mölder nicht selbst die Schuhe schnürt. Der hat eifrig mit den Teilnehmern der von ihm initiierten NGZ-Akton "City-Runner" trainiert und möchte wieder die Dreißig-Minuten-Grenze unterbieten. Vom Training unter Jochen Adomeit hofft auch Jürgen Steinmetz zu profitieren. "Die letzten Male habe ich mich doch ganz schön quälen müssen", gibt der Stellvertreter des Landrats zu, "ich denke, diesmal bin ich etwas besser vorbereitet." Das Beispiel der Sparkasse hat dabei längst Schule gemacht: Neben der AOK, für die auch Regionaldirektorin Marion Schröder die Schuhe schnürt, schicken inzwischen auch andere Firmen stattliche Aufgebote ins Rennen. Das Autohaus Louis Dresen, neu bei den Sponsoren, hat auf Anhieb 30 Läufer zusammen bekommen, Energieversorger NEW schickt zehn, der Edeka Markt Handick acht Läufer ins Rennen. "Wenn die gut durchkommen, werden es im nächsten Jahr bestimmt mehr", verspricht Geschäftsführer Gerhard Handick. Matthias Reichwald, Geschäftsführer des neuen Ausrüster-Sponsors Odlo, geht sogar im Zehn-Kilometerlauf (15.15 Uhr) an den Start. Kein Wunder, schließlich ist seine Firma hier Namenspatron

(NGZ)