Lokalsport : Chiefs greifen nach der Spitze

(bs) Am Samstag Abend ist es endlich wieder soweit. Der "verlorene Sohn" kehrt zurück ins Tor der Crash Eagles Kaarst. Nach zwei Spielzeiten beim HC Köln-West steht Nationaltorhüter Thomas Hein beim Auswärtsspiel der Kaarster in der Skaterhockey-Bundesliga bei den Samurai Iserlohn (20 Uhr) erstmals wieder zwischen den Pfosten.

(bs) Am Samstag Abend ist es endlich wieder soweit. Der "verlorene Sohn" kehrt zurück ins Tor der Crash Eagles Kaarst. Nach zwei Spielzeiten beim HC Köln-West steht Nationaltorhüter Thomas Hein beim Auswärtsspiel der Kaarster in der Skaterhockey-Bundesliga bei den Samurai Iserlohn (20 Uhr) erstmals wieder zwischen den Pfosten.

Dabei geht es für die Gäste aber nicht nur um ein gelungenes Comeback für ihren Torhüter, in der Partie Fünfter gegen Sechster geht es vor allem darum, den Anschluss an den vierten und letzten Play-off-Platz der Nord-Gruppe nicht zu verlieren. Denn nach acht, beziehungsweise neun Saisonspielen stehen sowohl bei den "Adlern" als auch den Samurai gerade einmal sieben Punkte auf der Habenseite.

Zu wenig, um das Minimalziel Play-offs zu erreichen. Mit Blick auf die darauf folgende Partie gegen den souveränen Tabellenführer aus Duisburg wäre ein Sieg im Sauerland umso wichtiger. "Verstecken werden wir uns nicht", heißt dementsprechend die selbstbewusste Ansage von CEK-Coach Marcus Drücker, für dessen Team Stürmer Tim Hauck nach überstandener Daumenverletzung wieder einsatzbereit ist.

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Selbstvertrauen tanken konnten die Kaarster bereits unter der Woche beim Pokalerfolg in Oberhausen. Zwar ließen die Crash Eagles beim knappen 6:4-Erfolg (Torschützen: Mike Höfgen, Oliver Latocha/je 2, Sascha Könemann und David Neuss) bei den Fireballs Sterkrade den Klassenunterschied zum Zweitligisten nicht wirklich erkennen, zumindest bewiesen sie aber Moral, als sie nach einer 2:1-Pausenführung binnen neun Minuten 2:4 zurücklagen und die Partie dennoch gewannen. Dass diese Leistung aber nicht reichen wird, wusste nach der Partie auch Trainer Dücker: "Iserlohn wird ein anderes Kaarst sehen."

Ganz andere Sorgen haben unterdessen die Uedesheim Chiefs. Der Zweite der Süd-Gruppe empfängt morgen (16 Uhr) die Hotdogs Bräunlingen und will sich durch einen Sieg wieder an Ligaprimus Köln vorbeischieben. Die Chancen dafür stehen gegen den bislang schwachen Tabellensechsten nicht allzu schlecht.

Und dass die Uedesheimer das einzige Team der Bundesliga sind, das noch ohne Niederlage ist, wirkt sich auf das Selbstvertrauen der Neusser auch nicht gerade negativ aus. Denn auch wenn die Erinnerungen an das kuriose Hinspiel bei Trainer Mario Gundlach noch mehr als präsent sind, will er die begangenen Fehler so schnell wie möglich vergessen.

Zwar gewannen sie im Endeffekt mit 7:1, Probleme, den Gegner in den Griff zu bekommen, hatten die Gäste im torlosen ersten Drittel dennoch. Nun hofft Gundlach mit mehr Schutz durch die im Hinspiel schwachen Schiedsrichter, die das überharte Einsteigen der Gastgeber nicht konsequent unterbanden, und einem frühen Führungstor für klar Verhältnisse zu sorgen.

(NGZ)