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Hockey: BW Köln kein wirklicher Stolperstein

Hockey : BW Köln kein wirklicher Stolperstein

Blau-Weiß Köln gehört in dieser Saison zu den Lieblingsgegnern des HTC SW Neuss in der 2. Hockey-Bundesliga Nord. Das Hinspiel hatte der Tabellenführer mit 9:1 gewonnen, am Samstag sprang für die Schützlinge von Trainer Andreas Bauch ein 7:0-Erfolg (Halbzeit 4:0) heraus.

Im Gegensatz zu so manch holprigem Gang in dieser Saison zeigten sich die Gäste vor allem bei den kurzen Ecken gnadenlos. Von acht Versuchen verwandelten sie fünf, was BW-Coach Wolfram von Nordeck fast schon verzweifelt kommentierte: "Ich weiß nicht, wie es andere Teams schaffen, diese Ecken zu verteidigen. Wir bekommen das jedenfalls nicht hin."

Bis zur Pause hatten Sebastian Draguhn, der trotz verletzungsbedingter Trainingspause auflaufen konnte, Philipp Weide und Routinier Patric Lunau-Mierke nach Strafecken getroffen, Steven Dühr markierte aus dem Spiel heraus das 4:0. Nach dem Seitenwechsel nutzte Spezialist Patric Lunau-Mierke zwei weitere Ecken zum 5:0 und 7:0. Dazwischen erzielte Philipp Weide mit seinem zweiten Treffer das 6:0.

Trotz der bösen Abfuhr war der Kölner Trainer mit dem Auftritt seiner Truppe gar nicht mal unzufrieden. "Im Vergleich zu manch einem Trainingsspiel gegen Neuss in diesem Jahr haben wir heute sogar ganz gut mitgehalten und den Gegner hie und da unter Druck setzen können", resümierte er und verabschiedete den übermächtigen Kontrahenten schon mal aus der Liga: "Sollen sie mal ruhig aufsteigen."

Sein Kollege Andreas Bauch fühlte sich bestätigt: "Wir sind in der Lage, jedem Gegner unser Spiel aufzuzwängen."

(NGZ)