BV Wevelinghoven freut sich aufs Wiedersehen mit SV Bedburdyck/Gierath.

Fußball : FC Süd greift nach Tabellenspitze

Kreisliga A: Wevelinghoven freut sich aufs Wiedersehen mit Bedburdyck/Gierath.

Der sechste Spieltag in der Fußball-Kreisliga A bietet einige spannende Duelle und Lokalkämpfe.

Grevenbroicher Derby. Der 1. FC Grevenbroich-Süd hat nach kleiner Ladehemmung zum Saisonstart in die Spur gefunden. Am Donnerstag schickte Süd die SF Vorst mit 4:0 (1:0) nach Hause. Murat Köktürk (3) und Marcel Hensel machten Trainer Kevin Hahn glücklich. „Ich bin sehr zufrieden. Wir zeigen, dass wir immer mehr wollen.“ Doch eine Hiobsbotschaft gibt es vor dem anstehenden Derby gegen den SVG Grevenbroich: Berkay Köktürk hat sich wohl das Schulterblatt gebrochen und fällt länger aus. Hahn ist dennoch guter Dinge für das anstehende Duell. „Wir sind gut drauf und freuen uns drauf. Das sind wichtige Punkte für uns.“ „Gencler“ zeigte sich aktuell in bestechender Form und belegt Platz drei. Trotz Pokal-Pleite gegen Delhoven (2:4 n.E.) ist mit dem SVG zu rechnen. Eine Portion Extra-Ansporn hat die Konstellation für die Südstädter im Angebot: Mit einem Sieg und gleichzeitiger Pleite des TuS Grevenbroich winkt erstmals in dieser Spielzeit die Tabellenführung.

Duell der Absteiger. Gemeinsam kickten der TuS Grevenbroich und der FC Delhoven in der vergangenen Spielzeit noch in der Bezirksliga – in diesem Jahr treffen sich die Teams in der Kreisliga A wieder. Den Abstieg besser verkraftet hat definitiv der TuS Grevenbroich. Unter der Leitung von Trainer Peter Vogel sind die Schlossstädter in dieser Saison noch ungeschlagen und thronen an der Tabellenspitze. „Wir werden versuchen, unsere Serie auszubauen“, versicherte Vogel. Beim Blick auf die Personalsituation bilden sich allerdings kleine Sorgenfalten: Luca Wünsche und Daniel Una Dominguez fallen verletzungsbedingt aus. Simon Kozany und Viktor Jovcevski sind gesperrt.

Keine besonders glückliche Rückkehr erwischte der FC Delhoven. Nur ein Sieg und ein Remis stehen nach fünf Spielen für die „Könige des Fahrstuhls“ zu Buche. „Delhoven ist keine schlechte Mannschaft. Ich habe sie gegen Süd beobachtet“, berichtete Vogel, der einen „harten Fight“ erwartet. Mut machen könnte den Delhovener auch der Pokal-Erfolg gegen den SVG Grevenbroich.

Duell der Aufsteiger. Sowohl die Reserve des VfL Jüchen/Garzweiler als auch der VfR Neuss sind in diesem Jahr neu in der Liga. Bislang haben sich beide Teams gut eingefunden. Der VfR rangiert auf Platz fünf und kassierte erst eine Pleite. Gerade auf heimischem Rasen zeigten die Neusser schon starke Auftritte: 3:1 gegen Rosellen, 4:2 gegen Delhoven. Jüchen hat einen Zähler weniger und belegt Platz sieben. Für VfL-Coach Danny Hepner ist klar: „Wir sind auf Augenhöhe.“ Er sagte aber auch: „Der VfR ist schwer einzuschätzen, aber eins werden wir sicher nicht tun: den Gegner unterschätzen.“ Nach dem „Dreier“ gegen die DJK Hoisten wollen die Punktesammler aus Jüchen die nächsten Zähler holen.

Ein echtes Derby. Seit dem Aufstieg 2016 sind sich der SV Bedburdyck/Gierath und der BV Wevelinghoven nicht mehr begegnet, dabei hatte sich das Duell zu einem echten Derby entwickelt. „Der TuS hat lange höher gespielt und auch Kapellen – da hat eben Gierath für uns diese Rolle übernommen“, sagt BV-Trainer Tim Bernrath, der beim letzten Duell selber noch als Spieler dabei war. Die Verbundenheit unter den Spielern ist da: Die Wevelinghovener Yannik Neumann und Andreas Koyro spielten lange für Gierath, Daniel Lipperson trug einst das schwarz-weiße Dress. Bernrath: „Das 4:0 von Gierath gegen Kapellen war eine Ansage, aber wir sind auch im Aufschwung.“ Dem ersten Saisonsieg folgte der Sieg im Pokal gegen Novesia (1:0).

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