Bewegung in Corona-Zeiten : BV Weckhoven beteiligt sich an Landessportbund-Initiative

Im Rahmen von „#trotzdemSPORT“ wird in dem Neusser Stadtteil eine QR-Code-Rallye angeboten. Ziel ist es, Familien eine Alternative für Sportangebote zu liefern, die wegen des aktuellen Lockdowns nicht stattfinden können.

Dass der Landessportbund NRW kürzlich verkünden konnte, dass die von ihm mit einer Million Euro angeschobene Initiative „#trotzdemSport“ mittlerweile Fahrt aufgenommen hat, daran hat auch der BV Weckhoven seinen Anteil. Denn der Verein will den Familien in dem Neusser Stadtteil mit seiner Familiensport-QR-Code-Rallye eine innovative und unterhaltsame Alternative zu seinen Sportangeboten liefern, die wegen des aktuellen Lockdowns nicht stattfinden können.

Ab Dienstag bis zum 15. Januar sind in Weckhoven sieben Bewegungsstationen für Familien mit Kindern im Alter von drei bis zwölf Jahren installiert. Verbunden sind diese per QR-Code. Zeitlich unabhängig können sich Familien selbstständig auf die Suche nach den Codes machen und an der jeweiligen Station witzige Bewegungs- und Rätselaufgaben lösen. Die ersten Kinder und Eltern haben die Rallye schon absolviert und die „Erfolge“ in Form von Fotos und Lösungswörtern ans Vereinsbüro gemailt. So nehmen sie im Januar an einer Verlosung teil und können ein attraktives Sportgerät für die ganze Familie oder eine vergünstigte Mitgliedschaft gewinnen.

Bernhard Sprenger, Geschäftsführer des BV Weckhoven, freut sich über die Aktion: „Wegen der Corona-Pandemie können wir keine Angebote für Kinder und Familien in der Sporthalle oder auf dem Sportplatz durchführen. Mit der QR-Code-Familienrallye halten wir eine enge Bindung zu unseren Kindern und ihren Familien und sind im Stadtteil präsent.“ Petra Yahrling hat für diese Aktion die Organisationsleitung und kümmert sich um die Teilnehmer und den reibungslosen Ablauf. Die Weckhovener bemühen sich, noch weitere Aktionen anzubieten, die ihre Mitglieder bei der körperlichen und mentalen Fitness im Lockdown unterstützen.

Klar, dass ein solches Engagement ganz im Sinne des LSB ist. „Jede Aktivität hat vor allem ein eindeutiges Ziel: Wir wollen, dass die Menschen ganz individuell mitmachen und sich als Gemeinschaft gegen den unfreiwilligen Bewegungsmangel erfolgreich wehren“, sagt Martin Wonik aus dem Vorstand des Landessportbundes.