1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis
  4. Sport im Rhein-Kreis

Wassersport: Bundesliga-Achter kämpfen mit dem Wind

Wassersport : Bundesliga-Achter kämpfen mit dem Wind

Mit ausgesprochen schwierigen Bedingungen hatten die Ruder-Bundesligisten am zweiten Renntag auf dem Goitzschesee in Bitterfeld zu kämpfen. Böiger Wind und daraus resultierender starker Wellengang machten vor allem den beiden Neusser Achtern zu schaffen.

So belegten die "Rheinsprinter", die Startgemeinschaft aus Neusser RV und Germania Düsseldorf, in der Frauen-Bundesliga nur den zwölften Rang und rutschten damit in der Gesamtwertung vom achten auf den neunten Tabellenplatz ab.

Am Samstagmorgen sorgte ein orkanartiger Wind für chaotische Verhältnisse in Bitterfeld, so dass die Regatta mit einstündiger Verspätung begann. Die Rheinsprinter fanden im ersten Zeitlauf nicht in ihren gewohnten Rhythmus und landeten so im Zeitvergleich nur auf dem zwölften Rang.

Das bescherte ihnen im Achtenfinale die starken Gegnerinnen aus Krefeld, Castrop-Rauxel und Duisburg/Dresden. Trotz einer Leistungssteigerung unterlagen Isabelle Buchholz, Simone Schmitz-Spanke, Jule Schulz, Sarah Willmer, Susanne Angenendt, Patricia Ogger, Kathi Kockel, Felina Landwehr, Sarah Breuker, Nicole Gerkens, Ute Jannich und Katrin Blumenrath, die sich im Boot abwechselten, gegen Krefeld und Rauxel und fanden sich in der unteren Tabellenhälfte wieder.

Im Viertelfinale gelang ihnen dann ein Sieg über Bremen, Lübeck und Hamburg, im erneut vom starken Wind beeinträchtigen Finale um die Plätze neun bis zwölf reichte es dann aber nur zum zwölften Rang. "Bis zum nächsten Renntag üben wir noch ein bisschen im Wellenbad, um für starken Wind gewappnet zu sein", meinte Steuermann Sven Breidenbach anschließend.

Mit ähnlichen Problemen hatte auch der Zweitliga-Achter des Neusser RV zu kämpfen. Im Zeitrennen belegten die Neusser noch Platz sieben, im Achtelfinale fehlten dann zwei Zehntelsekunden zum Sprung in die obere Tabellenhälfte. In der Endabrechnung belegten Stefan Elsen, Bernhard Spanke, Guido Groß, Sebastian Kutter, Aaron Linden, Julius Wimmer, Wolf Strauß, Wladimir Fast, Simon Fast, Ivan Fast, Markus Nolden und Kevin Selhorst dann nach einem Halbfinalsieg über Berneburg und einer Finalniederlage gegen Bremen den zehnten Rang im Tagesklassement, womit sie in der Zweitliga-Tabelle auf den zwölften und damit vorletzten Platz abrutschten.

(NGZ/rl)