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Bund und Länder erlauben Training im Freizeit- und Breitensport

Bund-Länder-Runde : Bund und Länder erlauben Training im Freizeitsport

Bund gibt den Startschuss zur Wiederaufnahme des Sport- und Trainingsbetriebs. In Nordrhein-Westfalen ist kontaktloser Breitensport im Freien sogar schon ab Donnerstag wieder möglich.

Die im Rhein-Kreis rund 120.000 in knapp 370 Vereinen organisierten Sportler und Sportlerinnen haben endlich mal wieder Grund zur Freude. Nach Wochen des Stillstands durch Covid-19 ist vereinsgebundener Freizeit- und Breitensport wieder erlaubt – in NRW schon ab Donnerstag. Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder beschränkten diese Erlaubnis in ihren gestrigen Beratungen jedoch auf das Training im Freien und mahnten coronabedingte Regeln an. Abstandhalten und Kontaktlosigkeit ist das Gebot der Stunde. Das heißt zum Beispiel: Die Ringer dürfen noch nicht auf der Matte gegeneinander kämpfen und Mannschaftssportler wie Handballer, Basketballer oder Fußballer zunächst nur individuell trainiert werden. Erst schrittweise soll danach in Kleinstgruppen geübt werden, Training und Spiele in voller Teamstärke sollen erst am Ende der Corona-Krise wieder möglich sein. Bedingung für die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sportbetriebs ist die strikte Einhaltung der vom Deutschen Olympischen Sportbund entwickelten zehn Leitplanken: So muss eine Distanz von 1,5 bis zwei Metern gewährleistet  sein, der Sport muss kontaktfrei ausgeübt und die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, vor allem bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, konsequent eingehalten werden. Golfer und Tennisspieler dürfen nur eigene Bälle benutzen, Kanuten und Ruderer nur im Einer trainieren.