Büttgener Fahrer beim Radrennen in Ahrweiler

Radsport : Familie Dreis räumt in Ahrweiler mächtig ab

(-vk) Der „Große Osterpreis der Bade- und Rotweinstadt Ahrweiler“ stand am Ostermontag in den Nachwuchsklassen ganz im Zeichen der Radsport-Familie Dreis. Denn während Florian Dreis im gelb-schwarzen Renndress des VfR Büttgen in der U17 seinen ersten Saisonsieg feierte, belegte sein älterer Bruder Philipp eine Altersklasse höher (U 19) den zweiten Platz.

Auf dem „Hochgeschwindigkeitskurs“ über 1,2 Kilometer startete Florian Dreis 13 Runden vor Schluss einen erfolgreichen Ausreißversuch und beendete seine Alleinfahrt schließlich mit einem Vorsprung von 40 Sekunden auf die Konkurrenz als Sieger. Philipp Dreis musste sich im Schlussspurt der U 19 nur dem Bocholter Campo Schmitz geschlagen geben, mit dem er gemeinsam im Junioren-Bundesligateam von VfR Büttgen und RSC Rheinbach fährt. Auch bei den jüngsten Startern gelang dem VfR Büttgen der Sprung aufs Treppchen: Franziska Minten belegte in der weiblichen U 13 Platz zwei, Henk Feuring wurde in der gleichen Altersklasse der männlichen Schüler Sechster. In Ermangelung eines für sie passenden Rennens in der weiblichen U 17 startete Martha Wiemers in der männlichen U 15 und kämpfte sich unter lauter Jungs bis auf den achten Platz vor.

Im Eliterennen über 84 Kilometer waren auch die beiden Ex-Büttgener Sven Thurau und Dominik Bauer vom Team Dauner Akkon Pro Cycling am Start. Nach zehn Runden setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe ab, zu der neben den Tour de France-Teilnehmern Christian Knees (Team Sky) und Nils Politt (Katusha Alpecin) auch Dominik Bauer und Dorian Lübbers (Team Lotto Kern Haus) gehörten. Im Spurt sicherte sich Bauer Platz vier hinter Maximilian Walscheidt (Team Sunweb), Nils Politt und Christian Knees, Sven Thurau, der gemeinsam mit dem in Neuss wohnenden Dauner-Teamchef Philip Mamos das Renngeschehen in der Verfolgergruppe kontrollierten, gewann deren Spurt und belegte so Rang sechs. Am Karsamstag war Thurau bereits beim Arno Wallaard Memorial Race in den Niederlanden über 185 Kilometer gestartet. Kurz vor dem Ziel versuchte er, in Alleinfahrt zu den beiden Führenden aufzuschließen, doch das Trio wurde vom Feld gestellt. Im Massensprint landete er dann auf dem 26. Rang.

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