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Jüchen: Broens will Direktor der Sekundarschule werden

Jüchen : Broens will Direktor der Sekundarschule werden

Es ist die vorweggenommene Inthronisierung – der Handschlag zwischen Heinz Gniostko von der Bezirksregierung Düsseldorf und Gerd Broens, dem aktuellen Direktor der Realschule Jüchen.

Es ist die vorweggenommene Inthronisierung — der Handschlag zwischen Heinz Gniostko von der Bezirksregierung Düsseldorf und Gerd Broens, dem aktuellen Direktor der Realschule Jüchen.

Erst einmal geht es "nur" um das Anmeldeverfahren für die neue Sekundarschule. Broens soll die Anmeldung leiten, gemeinsam mit Karl-Heinz Schlasze. Die logische Folge wäre eine gleichnamige Doppelspitze, wenn die Sekundarschule im August den Betrieb aufnimmt. "Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Leiter des Anmeldeteams auch für die Schulleitung bewerben", sagt Gniostko.

Für Broens wäre es die zweite Schule, die er in Jüchen aus der Taufe hebt. Bereits jetzt ist der 57-Jährige als Kopf des Vorbereitungsteams für das Konzept der Sekundarschule verantwortlich. "Selbstverständlich werde ich mich um die Stelle des Schulleiters bewerben", beugt Broens Spekulationen vor. Und auch Schlasze (56), der bisher am Gymnasium Mathematik und Erdkunde unterrichtet, will sich bewerben: "Das wäre auf meine alten pädagogischen Tage noch einmal eine tolle Herausforderung."

Für Gniostko verkörpern beide nicht nur "die Gesichter der letzten Etappe". Broens und Schlasze stünden vielmehr stellvertretend für den schulübergreifenden Ansatz der Sekundarschule: "Hier treffen Realschule und Gymnasium zusammen. Das passt, denn das Gymnasium wird durch die Oberstufe ein Teil der Sekundarschule."

Bürgermeister Harald Zillikens registriert derweil mit großer Freude Gniostkos Aussage, dass aus Sicht der Bezirksregierung keine Bedenken mehr gegen eine Sekundarschule in Jüchen sprechen. "Wir gehen davon aus, dass sich rund 100 Kinder anmelden und wir mit vier Zügen starten können", sagt Gniostko.

Zusätzlich zu den Anmeldeunterlagen überreichte er dem potenziellen Führungsduo die Fragebögen für die Lehrerkollegien an Realschule und Gymnasium. Geht es nach dem Willen von Bezirksregierung und Vorbereitungsteam, wird ein Großteil der neuen Planstellen mit Lehrern aus den bestehenden Schulen bestückt.

Zwölf bis 13 Planstellen sollen es werden, darüber hinaus sollen weitere Lehrer der alten Schulen Gelegenheit haben, stundenweise in der Sekundarschule zu hospitieren. Für die Zukunft der auslaufenden Realschule sieht Broens keine Gefahr: "Meine bisherige Stellvertreterin, Cornelia Klasen, übernimmt die Schulleitung. Ich selbst setze mich bis zum letzten Tag dafür ein, dass die Realschule ordentlich abgewickelt wird."

(NGZ/rl)