Korschenbroich : Blickfang Rathausvorplatz

Rechtzeitig vor Unges Pengste ist der von Günter Thoren gestaltete Rathausvorplatz fertig geworden. In der kommenden Woche sollen noch Sitzgelegenheiten dazu kommen. Dann lädt der Platz auch zum Verweilen ein.

Dieses Ziel hat Günter Thoren locker erreicht: Rechtzeitig zu Unges Pengste sollte der von ihm neu gestaltete Rathausvorplatz fertig werden — geschafft. Gestern zeigte der Korschenbroicher, der in der Stadt ein Unternehmen mit historischem Baumaterial betreibt, den neuen Platz gemeinsam mit Bürgermeister Heinz Josef Dick (CDU) und dem technischen Dezernenten Georg Onkelbach. "Bislang hatte die Stadtverwaltung sozusagen einen Hinterhof-Eingang", sagt Thoren. "Jetzt ist es eine Visitenkarte."

Diese soll auch die Unges-Pengste-Besucher, die zu Pfingsten in die Stadt strömen, verzücken. Doch noch fehlen ein paar Details: zwei aufgeschnittene Lavabasalt-Stelen etwa sollen ab kommender Woche als Sitzgelegenheiten dienen. Und die im Zuge der Neugestaltung des Platzes gepflanzten Dachplatanen mussten angesichts der zuletzt sehr warmen und trockenen Tage ausgiebig gegossen werden. Sie sollen — da bedarf es nun mal etwas Zeit — in Zukunft ein ähnliches Bild abgeben wie etwa der Platanengarten im Gasthof Deuss. "Die Platanen werden zu einer Art grünem Dach für die Bürger zusammenwachsen", sagt Günter Thoren.

Mit dem Rathausplatz ist Teil eins der Baumaßnahmen von Günter Thoren im Rathausbereich abgeschlossen. Momentan laufen die Vorbereitungen für Teil zwei: das angrenzende Haus an der Sebastianusstraße 7. Auf dem Eckgrundstück, das an die Traditionskneipe "Zum Anker" grenzt, möchte er ein Fachwerkhaus errichten — als Restaurant mit Außengastronomie. "Da sind wir momentan in Gesprächen mit dem Bauamt. Unter anderem müssen noch Fragen in Sachen Fluchtwege geklärt werden", sagt Thoren. Man spürt ihm dabei an, dass er voller Tatendrang ist. Am liebsten würde er auch hier so schnell wie möglich in die Vollen gehen. Ein Kran steht bereits vor dem Haus, erste Arbeiten im Inneren wurden schon erledigt.

Der Rathausvorplatz indes ist bereits ein Blickfang. Gerade der Eingangsbereich werde dadurch deutlich aufgewertet, meint Heinz Josef Dick. Der Bürgermeister verweist darauf, dass auch hier noch Veränderungen anstehen: Das zurzeit noch an der Hindenburgstraße beheimatete Bürgerbüro wird ins Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes an der Sebastianusstraße ziehen. Ab 1. Juli stehen hierfür die momentan noch von der Post genutzten Räume zur Verfügung; sie sollen für das Bürgerbüro hergerichtet werden. Georg Onkelbach geht davon aus, dass mit den Arbeiten im Herbst begonnen werde.

Bis dahin will auch Günter Thoren mit den Arbeiten an den Gaststätten weiter sein. Der "Anker" bietet bereits ein neues Bild: Dort hat Thoren eine Kirchturmspitze, die einst in Frankreich abgebaut wurde, wieder aufgebaut.

(NGZ)
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