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Bezirksliga: VfL Jüchen/Garzweiler will den ersten Sieg im neuen Jahr.

Fußball : Jüchen will raus aus dem Formtief

Bezirksliga: Uedesheim empfängt die SG Rommerskirchen/Gilbach im Kellerduell.

Die Rückrunde war für die Kreis-Vereine bisher eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Auf gute Leistungen folgten Totalausfälle, nach Siegen kamen Demontagen. Für den VfL Jüchen/Garzweiler war der Saisonstart bisher sogar vollends zum Vergessen. Am Sonntag wollen die Mannschaften ihre Formkrisen beenden.


Siegen verlernt Das hätte sich Marcel Winkens, Trainer des VfL Jüchen/Garzweiler, vor dem Start ins neue Jahr auch nicht träumen lassen. Das am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) seine Mannschaft als Letzter der Rückrundentabelle auf den Vorletzten der Rückrundentabelle trifft, ist jedoch bittere Realität. „So schnell geht es nun einmal im Fußball“, nimmt Winkens das aktuelle Formtief relativ gelassen. Grund in Panik zu verfallen, gibt es in Jüchen aber keineswegs. Mit 40 Punkten auf Platz vier ist der Abstieg kein Thema. Der Wunsch vom direkten Wiederaufstieg ist jedoch zunächst in weite Ferne gerückt. „Ich denke, dass wir jetzt ein bisschen losgelöster spielen können, weil wir keinen Druck mehr haben“, erhofft sich Winkens vor dem Heimspiel gegen den VfL Willich, der währenddessen in tiefen Abstiegssorgen steckt. Seine Marschroute für das Heimspiel ist trotz vieler Verletzten und der Rotsperren von Pascal Moseler und Fatlum Ahmeti klar. „Wir wollen mal wieder ein Spiel gewinnen“.


Kellerkinder Der SV Uedesheim feierte am vergangenen Spieltag einen enorm wichtigen Sieg. „Bei einer Niederlage wären wir Vorletzter gewesen“, ist Uedesheim-Trainer Dalibor Dobras auch noch knapp eine Woche nach dem Spiel erleichtert. Langes Ausruhen auf dem Erfolg ist allerdings nicht möglich. Im Derby gegen die sich ebenfalls im Abstiegskampf befindende SG Rommerskirchen/Gilbach geht es um weitere „Big Points“. „Wenn du jetzt nicht nachlegst, bringt dir der Sieg vergangene Woche nichts“, ordnet Dobras den Stellenwert des anstehenden Duells ein. „Roki“-Trainer Michael Ende weiß auch nur allzu gut, welche Stunde es geschlagen hat. „Jetzt kommen die Spiele, wo es drauf ankommt“, verkündet Ende, der zuversichtlich auf die kommenden Duelle blickt. „Ich sehe uns gewappnet. Wir sind gut in die Rückrunde gestartet“, lobt Ende seine Mannschaft, deren Offensivabteilung dem Gegenüber Sorgen bereitet. „Die haben eine bärenstarke Offensive mit schnellen, starken und erfahrenen Spielern“, zollt Dobras dem Kontrahenten Respekt. Das Hinspiel konnte der Aufsteiger bereits für sich entscheiden (2:0). Im Rückspiel (Sonntag 15 Uhr) wollen die Uedesheimer den Gästen einen Strich durch die Rechnung machen. „Wir spielen zu Hause selbstverständlich auf Sieg“, verspricht Dobras.


Wiedergutmachung Die DJK Gnadental bräuchte jetzt eigentlich mal Zeit, sich zu besinnen. Auf die 4:9-Klatsche am Wochenende folgte unter der Woche nämlich ein 1:5 im Nachholspiel gegen Berghausen. Ausruhen kann sich die Pennartz-Elf allerdings nicht. Am Sonntag (Anpfiff 15.30 Uhr) müssen die vom Abstieg bedrohten Neusser zum Tabellenletzten TV Kalkum. Eine Niederlage wäre der Super-GAU. „Kleine Brötchen“ muss auch Bayer Dormagen wieder backen. Das 4:8 gegen Viersen bremste ein wenig die Euphorie von TSV-Coach Frank Lambertz. Gegen den Rheydter SV (Sonntag 15 Uhr) ist mit Blick auf die kommenden Wochen „etwas Zählbares“ sein Ziel.