Bezirksliga: Teutonia Kleinenbroich freut sich auf das Spitzenspiel

Fußball : Kleinenbroich freut sich auf das Spitzenspiel

Bezirksliga: Jüchen/Garzweiler will gegen Willich zu alter Stärke finden. Dormagen und Kaarst erwarten ganz schwere Auswärtsspiele.

Am sechsten Spieltag der Bezirksliga, Gruppe drei, werden alle Augen auf das Topspiel zwischen dem 1. FC Viersen und dem SC Teutonia Kleinenbroich gerichtet sein. Beide Mannschaften dominierten den Liga-Start und blieben bisher ohne Makel. Am Sonntag wird eine der beiden Serien mindestens reißen. In Gruppe eins will Gnadental hingen zurück in die Erfolgsspur finden.

SG Rommerskirchen/Gilbach – SV Uedesheim 2:0 (1:0). Bereits am Donnerstagabend konnte „Roki“ das kleine Uedesheim-Dormagen-Derby für sich entscheiden. SG-Trainer Dennis Zellmann verlangte vor dem Spiel eine deutliche Reaktion auf die hohe Pleite in Kleinenbroich. „Das ist den Jungs sehr, sehr gut gelungen. Die Einstellung stimmte und die Basics passten“, zeigte sich Zellmann zufrieden. Durch den zweiten Saisonsieg zog der Aufsteiger punktemäßig mit dem SV gleich, der nach dem Last-Minute-Sieg am letzten Spieltag nicht an seine Leistung anknüpfen konnte.

Rheydter SV – TSV Bayer Dormagen. Zu einer äußerst ungewöhnlichen Anstoßzeit wartet auf den TSV Bayer Dormagen der nächste schwere Brocken. Am Samstagabend (Anpfiff 19.30 Uhr) ist die Mannschaft von Frank Lambertz beim Rheydter SV schon „zum Siegen verdammt“. „Wir haben uns selbst in diese Situation gespielt und müssen jetzt einfach etwas Zählbares in die Tasche bringen“, stellt Lambertz klar. Denn die Punkteausbeute ist momentan das größte Manko der Dormagener, die mit nur vier Punkten auf Platz 14 rangieren.

DJK/VfL Willich – VfL Jüchen/Garzweiler. So richtig rund läuft es noch nicht beim VfL Jüchen/Garzweiler. Der Landesligaabsteiger erlebte mit lediglich sieben Punkten aus fünf Spielen einen schleppenden Start in die Spielzeit. Trainer Marcel Winkens verlangt deshalb in erster Linie, dass seine Mannschaften „die einfachen Tugenden“ wieder verinnerlicht. „Wir müssen mal wieder eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten zeigen“, stellt Winkens klar. Der kecke Aufsteiger aus Willich erwischte einen Traumstart und ist immer noch ungeschlagen. „Das ist ein Aufsteiger mit positivem Schwung. Das wird ein richtig heißer Tanz“, ist sich Winkens vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (Anpiff 15.15 Uhr) bewusst.
1. FC Viersen – SC Teutonia Kleinenbroich.
Teutonias Trainer Norbert Müller vermied die ganze Woche über, Druck auszuüben auf seine Mannschaft. Vor dem anstehenden Topspiel zwischen den beiden punkt- und tordifferenzgleichen Tabellenführern übt man sich in Kleinenbroich wie gewohnt in Zurückhaltung. „Wir freuen uns, überhaupt in der Situation zu sein, so ein Spiel spielen zu dürfen“, sagt Müller. „Ich möchte nach dem Spiel nur sagen können, dass meine Mannschaft alles gegeben und ein gutes Spiel gemacht hat“, stapelt der Erfolgscoach wie immer tief. Einen Favoriten kann Müller für Sonntag (Anpfiff 15.30 Uhr) nicht ausmachen. „Die Tagesform wird entscheidend sein“ ist sich Müller sicher.

SC Victoria Mennrath – SG Kaarst. Für Schlusslicht Kaarst verspricht die bevorstehende Aufgabe nicht gerade Aussicht auf Besserung. „Mennrath ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Die spielen aktuell in einer anderen Liga“, rechnet sich Andre Jansen im Vorfeld keine großen Chancen aus. Mennrath gewann vier seiner fünf Saisonspiele und ist im Moment Dritter. Von diese Sphären kann die SG momentan nur träumen. Ein Punkt aus fünf Spielen stehen symbolisch für den Kaarster Fehlstart. „Wir werden versuchen, uns so gut, wie es geht zu währen“, versichert Jansen.

DJK Gnadental – TV Kalkum. Nach dem gelungen Auftakt setzte es zuletzt für die DJK drei Niederlagen in Folge. Allerdings schlugen sich die Neusser gegen jeweils deutliche Favoriten immer achtbar und brachten diese an den Rand eines Punktverlusts. Gegen den TV Kalkum rechnet sich die Mannschaft von Trainer Stefan Pennarz wieder mehr Chancen aus. Ob die Gäste tatsächlich Gnadentals Kragenweite sind, wird sich am Sonntag (16 Uhr) auf heimischer Anlage herausstellen.

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