Lokalsport: Bezirksliga: Die DJK Gnadental hofft auf "Abschiedsspiel"

Lokalsport: Bezirksliga: Die DJK Gnadental hofft auf "Abschiedsspiel"

Die Neusser Vertreter in der Bezirksliga, Gruppe 4, sind am letzten Spieltag vor der Winterpause bereits heute gefordert. Nachdem der erste Rückrundenspieltag am vergangenen Wochenende komplett abgesagt wurde, soll die DJK Gnadental heute um 20 Uhr TuRA Brüggen empfangen, gleichzeitig ist die Holzheimer SG beim TSV Kaldenkirchen zu Gast.

Ob das Spiel auf der Gnadentaler Asche stattfindet, ist dabei noch nicht ganz klar. "Bei unserem Platz kann immer alles passieren", stellt DJK-Trainer Jörg Ferber lachend fest. Am Dienstag konnte sein Team dort aber ganz normal trainieren. Wenn angepfiffen wird, wäre es wohl ein historisches Spiel. Denn wenn alles glattgeht, sollen im Februar die Bagger anrollen und nach jahrelangem Hickhack endlich mit den Bauarbeiten für einen Kunstrasen beginnen - auch wenn der umtriebige 2. Vorsitzende Ernst Rohr stets zu sagen pflegt: "Wir glauben das nicht, bevor hier der erste Bagger steht." Es könnte heute Abend also ein gebührender Abschied für den ungeliebten Tennenplatz gefeiert werden. "Ich kann mich nicht erinnern, dass ich hier auf Asche in meinen drei Jahren schon ein Ligaspiel gewonnen habe", sagt Ferber, "das ist also wohl die letzte Chance."

Holzheim kann beim Schlusslicht in Kaldenkirchen Druck auf den Tabellenzweiten Rheydter SV aufbauen. "Wir fahren dort klar mit dem Ziel hin, zu gewinnen", sagt Coach Guido van Schewick, auch wenn er den TSV für einen extrem unangenehmen Gegner hält. Dass das Spiel gegen Gnadental am Sonntag ausfiel, ärgerte ihn angesichts der aktuellen Serie von sieben Pflichtspielsiegen am Stück: "Wir hätten aber sehr gerne gespielt, weil wir im Moment echt einen richtig guten Lauf haben."

(pas-)