Lokalsport : Beide wollen Wiedergutmachung

Wie wird das wohl enden? Sowohl der SC Magdeburg als auch der TSV Dormagen sind vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag (15 Uhr, Bördelandhalle, live zu sehen auf www.dsf.de) auf Wiedergutmachung aus. Den Gästen steckt immer noch die herbe Abfuhr, die sie mit dem 23:39 in Flensburg kassierten, in den Knochen. "Das Spiel gegen Göppingen war zumindest 47 Minuten lang Teil eins der Wiedergutmachung", sagt Trainer Kai Wandschneider, "jetzt hoffe ich, dass in Magdeburg Teil zwei folgt – aber sechzig Minuten lang."

Wie wird das wohl enden? Sowohl der SC Magdeburg als auch der TSV Dormagen sind vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag (15 Uhr, Bördelandhalle, live zu sehen auf www.dsf.de) auf Wiedergutmachung aus. Den Gästen steckt immer noch die herbe Abfuhr, die sie mit dem 23:39 in Flensburg kassierten, in den Knochen. "Das Spiel gegen Göppingen war zumindest 47 Minuten lang Teil eins der Wiedergutmachung", sagt Trainer Kai Wandschneider, "jetzt hoffe ich, dass in Magdeburg Teil zwei folgt — aber sechzig Minuten lang."

Allerdings dürfte die Zielsetzung bei den "Gladiators" die gleiche sein: "Wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir wieder aufstehen können", sagte Trainer Michael Biegler unmittelbar nach der 21:40-Schlappe bei den Rhein-Neckar Löwen. Und Linkshänder Yves Grafenhorst, mit neun Treffern der einzig überzeugende Magdeburger in dieser Partie, kündigte an: "Wir müssen jetzt etwas gutmachen und uns bei den Fans für diese Vorstellung entschuldigen." Der Nationalspieler, im Gegensatz zu seinen Teamkollegen Andreas Rojewski und Christoph Theuerkauf nicht von Bundestrainer Heiner Brand ins vorläufige EM-Aufgebot berufen, ist einer jener Spieler auf Magdeburger Seite, die Wandschneider Respekt abnötigen: "Die ersten Sieben ist bärenstark, dagegen sind wir krasser Außenseiter." Das zeigte sich auch in der vergangenen Saison, als der TSV sowohl im ersten Heimspiel nach dem Wiederaufstieg (22:34) als auch in der Bördelandhalle (24:31) chancenlos war.

Freilich haben die Magdeburger aus finanziellen Gründen den Aderlass von fünf Stammspielern, darunter Alexandros Vasilakis (zu den Löwen), Christian Sprenger (THW Kiel) und Silvio Heinevetter (Füchse Berlin) zu verkraften gehabt. Für sie kamen nur Torhüter Gerri Eijlers und Rechtsaußen Robert Weber (beide aus Balingen), die beide glänzend einschlugen.

Jetzt müssen die "Gladiators" auch noch den Weggang von Michael Biegler verkraften. Der Handball-Lehrer, von 1990 bis '94 auch in Dormagen als Co-Trainer tätig, sitzt ab 1. Januar beim TV Großwallstadt auf der Bank. Ein Nachfolger ist bei den Magdeburgern noch nicht in Sicht. Nachdem der Ex-Stralsunder Holger Schneider absagte, scheint denkbar, dass Christian Prokop künftig in Personalunion das Erst- und das Zweitligateam betreut. "Die Mannschaft ist intakt genug, um die Saison mit einem Übergangstrainer anständig zu Ende zu bringen", meint Mannschaftskapitän Fabian van Olphen.

(RP)