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Galopp: Beagle Boy hofft auf 17. Sieg seiner Karriere

Galopp : Beagle Boy hofft auf 17. Sieg seiner Karriere

Galopp in Neuss: Das erste von acht Rennen wird morgen um 16.10 Uhr gestartet. Der Eintritt ist frei.

Wenn ein Pferd seit August 2012 nicht mehr verloren hat und insgesamt 16 seiner 28 Rennen gewinnen konnte, ist es ohne Zweifel Pflicht auf einem Wettschein. Dies trifft auf Beagle Boy zu, dem Tipp des Tages bei der Galopp-Veranstaltung morgen in Neuss (acht Rennen, erster Start um 16.10 Uhr, Eintritt und Parken frei).

Im vierten Rennen ist der von Christian Peterschmitt in Zweibrücken trainierte acht Jahre alte Wallach der Favorit, obwohl er seit August nicht mehr gelaufen ist. Pausen haben ihn jedoch noch nie am Siegen gehindert und in Neuss hat er bei bisher drei Starts noch nicht verloren. Der Trainer sattelt noch weitere chancenreiche Pferde, wie den von Larissa Bieß gerittenen Patanos im Endlauf der Perlenkette oder in der Auftaktprüfung den nach dem Fußballer des FC Bayern München benannten Ribéry. Der ist zwar offiziell das beste Pferd im Feld, doch Larissa Bieß warnt: "Er läuft nur, um festzustellen, wie weit er nach einer Pause seit September 2013 ist."

Angeboten wird auch bei der vorletzten Veranstaltung in diesem Winter am Hessentor wieder eine sogenannte Wettchance des Tages. Im Preis von Lisieux werden in der Viererwette garantiert 10 000 Euro ausbezahlt, der Mindesteinsatz beträgt nur 50 Cent. 14 Pferde kommen an den Ablauf und wie so häufig ist eine derartige Prüfung als "offen" zu bezeichnen. Das bedeutet letztlich, dass selbst die Experten sich uneins sind, wer als Erster über die Ziellinie galoppieren wird. Mit Toulio scheint auch hier ein Starter von Christian Peterschmitt am realistischsten zu sein, belegte dieser Wallach doch bei seinem letzten Auftritt einen dritten Platz und war deutlich vor fünf Gegnern, die nun die Revanche suchen.

Vielleicht überrascht der in Belgien trainierte Henke. Er hat vor einem Verkauf in England einige ordentliche Leistungen gezeigt und ist bei seinem ersten Versuch in einem deutschen Handicap ein Kandidat, der die Quoten in die Höhe treiben könnte. Ungewöhnlich ist so etwas nicht: In der Vergangenheit gab es in derartigen Rennen des Öfteren Rekordquoten.

Von der Klasse her das beste Rennen ist der auf die Wettchance folgende Preis von Argentan, ein Ausgleich III, also so etwas wie die Regionalliga des Galopprennsports, wenn man diesen mit Fußball vergleicht. Vorstellbar ist, dass Rennbahnverwalter Reinhard Ording mit seinem Wallach Zerzura erfolgreich ist, denn der belegte Anfang März in Dortmund eine Klasse höher einen dritten Platz. Er trifft auf sieben Gegner. Am stärksten könnte der steigerungsfähige Passeto sein. Bei seinem letzten Auftritt Anfang Januar blieb dieser vor drei Pferden, die nun die Revanche suchen.

(NGZ)