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Korschenbroich: Bauhof-Neubau: Politik will Kosten deckeln

Korschenbroich : Bauhof-Neubau: Politik will Kosten deckeln

Der Bauhof soll – wie lange geplant – komplett nach Kleinenbroich ins Gewerbegebiet Püllenweg ausgelagert werden. Das war die klare Botschaft in der Sondersitzung des Betriebsausschusses. Das Gremium musste in den Ferien zusammengerufen werden, um eine Kostenexplosion zu verhindern.

Der Bauhof soll — wie lange geplant — komplett nach Kleinenbroich ins Gewerbegebiet Püllenweg ausgelagert werden. Das war die klare Botschaft in der Sondersitzung des Betriebsausschusses. Das Gremium musste in den Ferien zusammengerufen werden, um eine Kostenexplosion zu verhindern.

Mit drei Vorschlägen war die Verwaltung an die Politik herangetreten, um größeren Schaden zu vermeiden. Mehrheitlich sprach sich die Politik für ein geändertes Vorgehen aus. Das Vergabeverfahren wird ausgesetzt, ein Architekt eingesetzt und Einzelausschreibungen festgelegt.

"Es ist kein Freudenfest, zu dem wir uns hier treffen", machte Thomas Siegers aus seinem Missfallen keinen Hehl. Dennoch beschwor er den Ausschuss: "Wir müssen zukunftsorientiert handeln." Für die CDU stellte er fest: "Für uns ist der neue Standort der effektivste, aber nicht zu jedem Preis." Dem CDU-Vorschlag schloss sich Max Neumann für die SPD an.

3,75 Millionen nicht überschreiten

Auch wenn laut Verwaltung das benachbarte Grundstück (2500 Quadratmeter) nichts mit der notwendigen Verfahrensänderung zu tun hat, kritisierte Udo Bartsch (SPD) die Verwaltung: Sie wissen seit Februar, dass der Grundstücksverkauf nicht zustande kommt. Davon erfahren wir heute.

Das ist enttäuschend." Und damit die Kosten für die Bauhof-Auslagerung nicht doch noch in die Höhe schnellen, gab Bartsch für die SPD zu Protokoll: "Der vorgegebene Kostenrahmen von 3,75 Millionen Euro darf nicht überschritten werden." Für Christian Külbs (Aktive) war es nur konsequent, nach dem "Ja" zur Rathaus-Zentralisierung auch am Bauhof-Neubau festzuhalten. Ähnlich sah es Wolfgang Houben (Grüne): "Die Entscheidung, die Eigenbetriebe zusammenzulegen und gemeinsam umzuziehen, steht." Auch er hat die Kosten fest im Blick: "Wir müssen mit den 3,75 Millionen Euro auskommen."

(NGZ/ac)