1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis
  4. Sport im Rhein-Kreis

Korschenbroich: Baugebiet Wasserweg vor letzter Hürde

Korschenbroich : Baugebiet Wasserweg vor letzter Hürde

Am 30. April entscheidet der Landschaftsbeirat über die nötigen Befreiungen vom Landschaftsschutz. Beigeordneter Graaff ist optimistisch, dass es diesmal klappen wird. Das geplante Regenrückhaltebecken soll nun nördlich des Hoppbruchs gebaut werden. Die Stadt muss ein Grundstück kaufen.

Am 30. April entscheidet der Landschaftsbeirat über die nötigen Befreiungen vom Landschaftsschutz. Beigeordneter Graaff ist optimistisch, dass es diesmal klappen wird. Das geplante Regenrückhaltebecken soll nun nördlich des Hoppbruchs gebaut werden. Die Stadt muss ein Grundstück kaufen.

Steinhausen Fast ein Jahr ist es her, dass die Stadt mit dem ursprünglichen Konzept für ein künftiges Baugebiet am Wasserweg beim Landschaftsbeirat auf Granit gebissen hat. Die Planung musste geändert werden, nun erwarten die Verantwortlichen mit gespanntem Interesse die am 30. April bevorstehende Sitzung des Landschaftsbeirats.

"Wir sind voller Zuversicht", blickt Beigeordneter Rudolf Graaff der Entscheidung entgegen, von der die weiteren Schritte der Stadt abhängen. Graaff ist nicht ohne Grund optimistisch, denn die überarbeitete Planung ist bei einem Ortstermin mit dem Beiratsvorsitzenden Rainer Lechner abgestimmt worden.

Das vom Abwasserbetrieb der Stadt für nötig gehaltene Regenrückhaltebecken soll zwar gebaut werden, nicht jedoch östlich der geplanten Häuser, sondern nördlich der Straße "Am Hoppbruch", wo die Stadt ein geeignetes Grundstück kaufen kann.

Dieses hat nicht nur den Vorteil, außerhalb des Plangebiets zu liegen, sondern "ist auch aus abwassertechnischer Sicht vorzuziehen", wie Dieter Hoffmans, der Planungschef der Stadt, deutlich macht.

Auch darüber, wie sich das Regenrückhaltebecken möglichst wenig störend in die Landschaft einfügen lässt, hat sich die Stadt mit Rainer Lechner einigen können: Zwar ist das eigentlich vom Landschaftsbeirat geforderte, von einem Schilfsaum umgebene, Flachwasserbecken nicht zu verwirklichen.

Neben einem Zaun soll nun eine entsprechende Bepflanzung dafür sorgen, dass sich das Becken in die Landschaft integriert, wobei auch ein Sichtschutz hinzu kommen soll.

Sollte die geänderte Konzeption in zwei Wochen tatsächlich die Zustimmung des Beirates finden, können die weiteren Schritte schon relativ schnell erfolgen: Schon in seiner nächsten Sitzung am 26. Mai könnte der Planungsausschuss das Prozedere für die Aufstellung des Bebauungsplans und die nötige Änderung des Flächennutzungsplanes in Gang setzen.

Lesen Sie mehr am Donnerstag, 16. April, in Ihrer Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)