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Basketball: TG Stürzelberg dreht Spiel gegen Barmen in der Verlängerung

Basketball : TG Stürzelberg dreht Spiel in der Verlängerung

Der Neuling liegt gegen Barmen schnell mit 3:17 hinten, hat aber in Sven Schermeng den überragenden Scorer in seinen Reihen.

So wichtig der erst in der Verlängerung unter Dach und Fach gebrachte 84:81-Sieg (31:39) über das Kellerkind Barmer TV für die von ihm trainierte TG Stürzelberg im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. Basketball-Regionalliga auch war, richtig glücklich war Lukas Solf nach der für ihn und seine Jungs eher erlösenden Schlusssirene nicht. „Klar, ich bin schon zufrieden, dass es noch geklappt hat – aber mit Ach und Krach, Kampf und Nerven.“

Eigentlich hatte er seinem Team mit auf den Weg gegeben, „den Start in das Match nicht schon wieder zu verschlafen.“ Zugehört hatte ganz offensichtlich keiner, denn die Gastgeber gerieten schnell mit 3:17 ins Hintertreffen. „Wir waren in der Defense überhaupt nicht präsent“, schimpfte der Coach. „So einen Start können wir uns in der 2. Regio eigentlich nicht erlauben.“ Doch der Neuling fing sich, fand vor allem im dritten Viertel (26:15) zurück zu alter Klasse. Dass die Gastgeber nach 40 Minuten (75:75) trotzdem in die Verlängerung mussten, fand Solf vollkommen unnötig. Er kritisierte in erster Linie die miese Freiwurfquote von 34 Prozent (10/29 Würfe), „unterirdisch, eine Katastrophe“, bemängelte aber auch die unzureichenden Verteidigung gegen Barmens Topscorer Justin Vaitkus (25 Punkte) und Daniel Walter (18). „Das ist mir individuell zu viel.“ Gute Noten verteilte er dagegen an Sven Schermeng (27 Punkte, acht Dreier), Timo Neubert für seine „überragende Verteidigung und Adrian Corley, dessen Formkurve eindeutig nach oben zeige.

Stürzelberg Schermeng (27), Lange (18), Neubert, Terlecki (je 9), Corley (8), Alt (5), Missbach, Nowak (je 3), Weyer (2), Breuer
Viertel 14:24, 17:15, 26:15, 18:21, 9:6 (OT)