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Basketball: TG Neuss Tigers holen US-Profi Jaylonn Walker

Basketball : Tigers holen US-Profi Jaylonn Walker

Die 23 Jahre alte Texanerin soll dem von vielen Abgängen gebeutelten Zweitliga-Team von Coach Rufin Kendall als Spielmacherin und Punktesammlerin helfen.

Wer so seine Zweifel daran hatte, ob die Basketballerinnen der TG Neuss nach dem Verlust fast der gesamten Mannschaft tatsächlich noch Interesse an einer erfolgreichen Zweitliga-Saison 2021/2022 haben, kann nun etwas besser schlafen. Denn Abteilungsleiterin Angela Krings verkündete am Dienstag die Verpflichtung der US-Amerikanerin Jaylonn Walker.

Die seit dem 1. Juli 23 Jahre alte Texanerin, geboren und aufgewachsen in Houston, spielte bis zu ihrem Abschluss im Mai 2020 zwei Jahre für die Bearkats der Sam Houston University in Huntsville und kam in insgesamt 57 Spielen im Schnitt auf 14,1 Punkte, 3,3 Rebounds und 2,6 Assist. Die 1,70 Meter große Linkshänderin soll die Tigers als „Combo-Guard“ führen, kommt also als Spielmacherin und als Scharfschützin zum Einsatz. Krings: „Sie kann punkten und schafft damit Räume für andere, hat aber auch den Blick für ihre Mitspielerinnen.“ Ihr Meisterstück lieferte sie in Februar 2020 ab, als sie im von den Bearkats mit 91:84 gewonnenen Match gegen die Abilene Christian Wildcats mit 41 Punkten den Schulrekord aus der Spielzeit 1989/90 brach. Walker verwandelte dabei 14 ihrer 23 Würfe aus dem Feld, traf fünf Mal von jenseits der Drei-Punkte-Linie und markierte 28 Zähler in der zweiten Hälfte. Das US-Girl soll Mitte August in Neuss sein.

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Sehr gut möglich, dass der neue Coach Rufin Kendall, Nachfolger des in der vergangenen Woche ziemlich überraschend von Bord gegangenen John F. Bruhnke sogar noch eine zweite Importspielerin in sein rund zu erneuerndes Team holen darf, „denn der deutsche Markt gibt im Moment nichts her“, stellt Angela Krings fest. „Es ist vieles im Flow.“ Der auf den personellen Aderlass gefolgten Untergangsstimmung vermag sie sich ganz und gar nicht anzuschließen. „Wir spielen in dieser Saison nicht um die Rettung, sondern um einen guten Platz im Mittelfeld.“