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Basketball: Basketball: Rhein Girls rechnen mit voller Hütte

Basketball : Basketball: Rhein Girls rechnen mit voller Hütte

Mit dem TSV Hagen 1860 stellt sich morgen Mittag (12 Uhr) im Viertelfinal-Rückspiel der Deutschen Meisterschaft die vielleicht beste deutsche Basketball-Mannschaft in der Altersklasse U17 vor. In heimischer Sporthalle an der Weberstraße in Neuss sind die Rhein Girls damit klarer Außenseiter.

Trainerin Janina Pils ist das sehr ungleich verteilte Kräfteverhältnis natürlich bewusst, trotzdem geht sie optimistisch an die Sache ran: "Die Halle wird auf jeden Fall voll sein – und wenn überhaupt was geht, dann vor unserem Publikum." Im "Humboldt" sind ihre Mädels eine Macht, haben dort in dieser Saison erst ein Spiel verloren. Dummerweise gegen die Hagenerinnen, die alle drei bisherigen Duelle eindeutig beherrschten: In der Hauptrunde gewannen sie in Neuss mit 58:39 und daheim mit 73:36, in den Play-offs triumphierten sie im ersten Match ebenfalls recht deutlich mit 78:57. Alles andere als ein Sieg in Neuss und damit der Einzug ins Halbfinale käme darum einer Sensation gleich.

Das Hinspiel war genauso verlaufen, wie von Janina Pils befürchtet: "Bis zur Pause konnten wir gut mithalten, aber dann sind wir eingebrochen – Hagen ist uns körperlich überlegen und hat eine viel tiefere Bank." Gar nicht in den Kram passen ihr darum die Ausfälle von Mona Wimmer, die sich in einem Testspiel gegen die WBV-Auswahl einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hat, und Miriam Boulkheir. "Das macht unseren Kader noch kleiner als eh schon." Weil die Auswirkungen einer langen und extrem kräftezehrenden Saison immer deutlicher zu spüren sind, hatte die Trainerin ihren Schützlingen zuletzt sogar zehn Tage freigegeben. "Das war bitter nötig, schließlich mussten wir im Gegensatz zu Hagen die ganze Saison am oberen Limit spielen. Aber wir haben auch das Optimale herausgeholt."

(NGZ)