Basketball: NEW' Elwphants schlagen die Ballers Ibbenbüren mit 92:76

Basketball: So wollen die Ele-Fans die Elephants sehen

Auch ohne US-Profi und Marko Boksic schlägt der Basketball-Regionalligist aus Grevenbroich die Ballers Ibbenbüren mit 92:76.

Nach dem 71:80 gegen Düsseldorf und dem 82:91 gegen die BG Hagen die dritte Heimniederlage in Folge – nicht mit den Elephants! Gegen die Ballers Ibbenbüren zog sich der Basketball-Regionalligist aus Grevenbroich am eigenen Schopf aus dem Sumpf und – fast noch wichtiger – überzeugte mit dem 92:76-Sieg (Halbzeit 46:40) auch seine treuen Fans.

Entsprechend erleichtert war Trainer-Novize Simon Bennett, der auf schwierige Wochen mit der Flucht nach vorne reagiert hatte. Ohne den in der vergangenen Woche nach Hause geschickten US-Profi Chris Carter, dessen Planstelle unbesetzt bleiben soll, und Marko Boksic (Wadenzerrung), mit 11,3 Punkten im Schnitt immerhin drittbester Scorer im Team, besann sich der 33-Jährige auf in dieser Saison bislang eher unterbeschäftigte Spieler. So rückte der Hoeninger Bastian Becker, der schon gegen Hagen als Ersatz für Carter eine starke Leistung abgeliefert hatte, neben Farid Sadek, Milen Zahariev, Vytautas Nedzinskas und Lennard Jördell in die Startformation. Eine Kombination, die den Elephants nach optimalem Start (6:0) und einem Dreier Beckers zum 22:8 (8.) ein feines erstes Viertel bescherte (23:12). Getragen wurde die Mannschaft von den Guards Farid Sadek, der auf die Kritik der vergangenen Wochen mit einer famosen Vorstellung sowohl in der Defensive (gegen Ibbenbürens Scharfschützen Jeremy Lewis) als auch in der Offensive (15 Punkte, 7/7 Freiwürfe, 9 Assists) reagierte, und Milen Zahariev (20 Punkte, 2/3 Dreier, 9 Rebounds), der mit seinem ansteckenden Enthusiasmus und nimmermüden Einsatz im Moment ohne Zweifel der wichtigste Akteur im Team der Elephants ist.

Trotzdem hatten die Gastgeber eine kritische Phase zu überstehen: Drittelübergreifend ackerten sich die Jungs aus dem Teutoburger Wald nach dem 23:36-Rückstand (15.) zurück ins Match, glichen durch einen Dreier von Jeremy Lewis aus (52:52/24.) und gingen kurz darauf mit dem Korb von Omar Zemhoute sogar in Führung (54:52/25.). Doch Becker konterte mit einem erfolgreichen Wurf von jenseits der Drei-Punkte-Linie zum 55:54 (26.) und war damit maßgeblich daran beteiligt, dass die Elephants mit einem knappen Vorsprung ins letzte Viertel gingen (65:62).

  • Basketball : Elephants trennen sich von US-Profi

Die abschließenden zehn Minuten gehörten dann dem Vizemeister: Wiederum Becker, für den am Ende 17 Punkte (3/4 Dreier) zu Buche standen, und der beherzt auftrumpfende David Markert (11 Punkte, 2/2 Dreier) sorgten mit neun Zählern aus der Ferndistanz für eine 74:64-Führung (34.), Sadek (81:66/36.) und Zahariev (86:71/37.) hielten den Vorsprung stabil. Und als Ibbenbüren nach Jördells Punkten zum 88:74 (38.) 1:40 Minute vor Schluss, von den Elephants effektiv verteidigt, in den für einen Angriff zur Verfügung stehenden 24 Sekunden keinen Wurf auf den Korb zustande brachte, war der so befreiende Sieg unter Dach und Fach.

„Das war ganz wichtig“, betonte Manager Hartmut Oehmen, „sowohl für die Mannschaft als auch für den Trainer.“ Bennett freute vor allem, dass der Sieg das Produkt einer starken Mannschaftsleistung darstellte. „Alle Spieler hatten daran ihren Anteil“, bilanzierte er mit Blick auf die gelungenen Auftritte von Gideon Schwich, Nino Janoschek und Max Boldt (2/3 Dreier). Es wurde aber auch Zeit ...

Mehr von RP ONLINE