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Basketball: NEW‘ Elephants Grevenbroich haben nachgelegt

Basketball : NEW‘ Elephants haben nachgelegt

Vor dem Saisonstart in der 2. Basketball-Regionalliga (1) hat sich Grevenbroich von drei Spielern getrennt. Neu ist Center Brahim Azzouz, Jonathan Coles kehrt zurück.

In der Schlossstadt ist Trainer Ken Pfüller nur an einem interessiert: die NEW‘ Elephants auf direktem Weg zurück in die Basketball-Regionalliga zu bringen. Die Mission beginnt am Samstag (Anpfiff 20 Uhr) in der Sporthalle der Gesamtschule Ronsdorf mit der Partie bei den Südwest Baskets Wuppertal, die ganz sicher zu den besseren Mannschaften in der 2. Regionalliga gehören.

Mit den Bergischen hatten die Grevenbroicher bereits vor dem Match zu tun. Und das kam so: Weil der junge Bulgare Aleksandar Vitanov genau wie der Niederländer Remsly Vrutaal durch die auch schon auf die Zukunft ausgerichtete Qualitätskontrolle ihres Coaches fielen („Sie sind komplett überfordert auf diesem Niveau.“) und der zuletzt bei den Deurne Pioniers in den Niederlanden tätige Pole Mateusz Konski offensichtlich keine Lust mehr auf die Elephants hat, war Pfüller zum Handeln gezwungen. Darum war es praktisch, dass Majdi Shaladi nicht nur Trainer der Wuppertaler, sondern auch Spielerberater ist. Sein bei den Baskets unter Vertrag stehender Schützling Brahim Azzouz, Jahrgang 1982, ist zwar nicht mehr taufrisch, passt mit seiner Größe (2,07 Meter) und seiner unter anderem bei den Giants Düsseldorf erworbenen Erfahrung indes genau ins Anforderungsprofil. „Er bringt eine richtig gute Physis unterm Korb mit“, sagt Pfüller. „Im Testspiel gegen Herten schaffte er auf Anhieb fast ein Double-Double.“

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Die zweite Nachverpflichtung ist ein alter Bekannter: Der mit einem deutschen Pass ausgestattete US-Boy Jonathan Coles war bereits in der nach nur vier Spielen wegen Corona abgebrochenen Saison 2020/2021 in Grevenbroich am Ball. Nach seinem abgelaufenen Engagement beim Nord-Regionalligisten Aschersleben Tigers, für den er in der vergangenen Spielzeit in 31 Spielen und durchschnittlich 19 Minuten auf dem Platz stand und dabei 6,5 Punkte sowie 2,0 Assists auflegte, meldete sich 27-jährige in Grevenbroich. Dort baute Pfüller den 1,80 Meter großen Guard problemlos ins auf Tempo ausgerichtete Spielsystem ein. Gegen Herten bestach er im Aufbau als Dirigent, ohne vorher einmal mit seinem Team trainiert zu haben.

Mit seinem nach dem so unglücklichen Abstieg komplett neuformierten Kader ist der Trainer nun sehr zufrieden. „Er hat die richtige Breite und die richtige Größe“, sagt er. Ein entscheidender Unterschied zur vergangenen Saison, in der die Elephants am Tiefpunkt nur noch zu sechst angetreten waren. Dass alle fünf Vorbereitungsspiele verloren gingen, interessiert Pfüller dabei nicht die Bohne, schließlich war es im Deutzer TV, ETB Miners, TuS 59 HammStars, in der BG Aachen und in den Hertener Löwen ausschließlich gegen Regionalligisten gegangen. Er sieht seine Jungs gut gerüstet für die schwierige Startphase mit Spielen gegen die Prominenz der Liga: „Wuppertal und Stürzelberg standen in der vergangenen Saison unter den Top 4, die TG Düsseldorf ist sogar amtierender Meister.“