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Basketball: Elephants kassieren gegen Wulfen eine 74:90-Niederlage

Basketball : Elephants kassieren gegen Wulfen die dritte Niederlage im dritten Spiel

Die personellen Defizite werden für den Basketball-Regionalligisten aus Grevenbroich zunehmend zum Problem. Ein neuer Spieler könnte die größte Not lindern.

Als die NEW’ Elephants das bis Samstag letzte Mal mit drei Niederlagen in eine Saison gestartet sind, stand am Ende der Spielzeit 2006/2007 der Abstieg aus der 2. Basketball-Bundesliga Nord. Nun ist die abermals deutliche 74:90-Heimpleite (Halbzeit 43:57) gegen den BSV Münsterland Baskets Wulfen natürlich kein Grund, schon in Panik zu verfallen, doch die dritte Nullnummer in Folge deckte die Defizite der seit 2001 entweder zweit- (2003 bis 2007) oder viertklassigen Grevenbroicher (2001 bis 2003 und 2007 bis heute) schmerzlich auf.

Das Dilemma: Trainer Ken Pfüller sind die Hände gebunden. „Wir konnten in dieser Saison überhaupt erst drei Mal mit zehn Leuten trainieren“, klagt er. Gegen Wulfen fiel neben Moritz Krume, Thabiso Mkwanazi und Julius Wesemann auch noch David Markert (krank) aus. Julian Mikhail war mit gebrochener Nase in eh nur 2:15 Minuten kein Faktor, für Tim Elkenhans reichte es mit seiner schmerzhaften Blessur am Handgelenk nur für 11:03 Minuten. Die Schlussphase der Partie verbrachte er mit einem Eisbeutel auf der Bank. Pfüller glaubt zwar grundsätzlich an seinen Kader („Wenn alle zurück sind, mache ich mir überhaupt keine Sorgen.“), ist aber trotzdem weiter auf der Suche nach personellen Verstärkungen – auch um die Trainingsqualität auf ein für die Regionalliga angemessenes Niveau zu heben. „Kann sein, dass sich da in dieser Woche noch was tut.“

  • Hat trotz Verletzung seinen Optimismus nicht
    Basketball : Bei den Elephants ist im Moment einfach der Wurm  
  • Auf Bastian Becker können sich die
    Basketball : NEW’ Elephants haben ihr neues Team fast beisammen
  • Tim Elkenhans war in Hamm mit
    Basketball : Bei den Elephants geht gar nichts

Gegen keineswegs übermächtige Wulfener wäre freilich auch in der aktuellen Lage mehr drin gewesen. Dummerweise erwischten in John Murry, Marc Raß und Bastian Becker genau die Akteure einen gebrauchten Tag, die den Unterschied hätten machen können. So verpufften die guten Leistungen von Dzemal Selimovic (20 Punkte/13 Rebounds) und Almedin Berberistanin (18/11). Kippen können hätte die Partie gegen Ende des dritten Viertels, als Raß mit seinem „Dreier“ zum 63:68 (29.) einen 7:0-Lauf der Elephants krönte. Aber kümmerliche elf Punkte im letzten Abschnitt waren natürlich viel zu wenig, um den Gegner tatsächlich ins Wanken zu bringen. Pfüller: „Diesmal war die Defense in Ordnung, dafür stimmte es in der Offense nicht. Immer fehlt etwas. Daran würde ich gerne arbeiten, wenn die Mannschaft mich lässt ...“

Grevenbroich: Lehnen (6), Raß (12), Thiam, Becker (3), Berberistanin (18), Elkenhans (5), Selimovic (20), Murry (10), Mikhail
Wulfen: Silic (8), Landwehr (8), Strubich, Allen (23), Bojang (13), Kleinert (11), Peters (12), Paskov (15), Korte
Viertel: 21:30, 22:27, 20:16, 11:17