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Stadtverbandsvorstand bestätigt: Barbara Romann führt weiter die SPD

Stadtverbandsvorstand bestätigt : Barbara Romann führt weiter die SPD

Der neue Vorstand des SPD-Stadtverbandes Korschenbroich ist (fast) der alte: An der Spitze der Sozialdemokraten steht weiter die Rechtsanwältin Barbara Romann, ihre Stellvertreter sind Ulrike Apel-Haefs und Albert Richter. Die Korschenbroicher SPD bestätigte ihren kompletten Vorstand jetzt im Rahmen einer Stadtverbandsversammlung.

Der neue Vorstand des SPD-Stadtverbandes Korschenbroich ist (fast) der alte: An der Spitze der Sozialdemokraten steht weiter die Rechtsanwältin Barbara Romann, ihre Stellvertreter sind Ulrike Apel-Haefs und Albert Richter. Die Korschenbroicher SPD bestätigte ihren kompletten Vorstand jetzt im Rahmen einer Stadtverbandsversammlung.

Dazu gehören auch Schriftführer Reinhard Franken und die Beisitzer Harald Schüller, Pascal Rocholl sowie Karin Werner. Einziger "Neuzugang" - und auch das nur in Anführungszeichen, da er seine neue Aufgabe bereits seit einem Jahr kommissarisch ausübt, ist Ingo Müller als Kassierer des SPD-Stadtverbandes. In ihrem Rechenschaftsbericht gab Barbara Romann einen Rückblick auf die Arbeit der vergangenen zwei Jahre, die Bundestagswahl 2002 und die drängenden Probleme der Stadt.

Keine Überraschung: Im Mittelpunkt standen das Grundwasserproblem und die "schwierige finanzielle Situation". Diese, so betonte die alte und neue SPD-Vorsitzende, sei keine Folge der Grundwasserproblematik, sondern sowohl hausgemacht als auch durch geringere Landeszuweisungen verursacht. "In Korschenbroich wurde schlecht gewirtschaftet", sagt die SPD-Vorsitzende und erinnert an das Haushaltssicherungskonzept und die noch ausstehende Genehmigung für den städtischen Etat.

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Dies sei auch der Grund gewesen, so Barbara Romann, warum die SPD der Finanzierung des neuen Bewegungs- und Begegnungszentrums für Senioren im Stadtrat jüngst ihre Zustimmung verweigert habe. "Die 350.000 Euro könnten besser verwendet werden und würden uns im Haushalt auch der Genehmigungsfähigkeit des Etats ein Riesen-Stück näher bringen."

Im Anschluss an die Wahl des neuen Stadtverbandsvorstandes stand dann noch eine Diskussion mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Bernd Scheelen auf der Tagesordnung: Neue Vorschläge zu Gemeindefinanzierung waren dabei ebenso ein Thema wie die Gesundheitsreform oder die geplante Reform des Kündigungsschutzes.

Entgegen vielen Klagen, so Barbara Romann, würden sich die geplanten Veränderungen in diesem Bereich des Arbeitsrechtes nicht negativ für die Arbeitnehmer auswirken. Im Gegenteil: "Gerade für kleinere Betriebe werden Anreize geschaffen, neue Mitarbeiter einzustellen." ki

(NGZ)