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Radsport: Bahnrennen: Auf Bartko wartet harte Konkurrenz

Radsport : Bahnrennen: Auf Bartko wartet harte Konkurrenz

"Normalerweise", sagt Max Stahr, "sind Robert Bartko und Andreas Müller nicht zu schlagen." Doch mit Blick auf den "Spurt in den Mai", das zum 33. Mal ausgetragene Zweier-Mannschaftsfahren am 30. April im Büttgener Sportforum, schiebt der 21-Jährige, der beim VfR Büttgen groß wurde und als neue deutsche Sechstage-Hoffnung gilt, schnell hinterher: "Wir werden nicht nur versuchen, sie zu ärgern, sondern auch mit unserer Schnelligkeit zu überholen."

Nicht nur das Duell zwischen Bartko/Müller, dem Doppel-Olympiasieger von Sydney und dem aktuellen WM-Vierten im Zweier-Mannschaftsfahren, auf der einen sowie Max Stahr und dem Belgier Gert-Jan van Immerseel auf der anderen Seite verspricht Hochspannung.

Auch die anderen vier von Andreas Beikirch und Hans Lutz zusammengestellten Paare versprechen das beste Feld seit langem beim "Spurt in den Mai". Da ist der achtfache Sechstagesieger Alexander Aeschbach, der in Büttgen seine Abschiedstournee einläutet, der zusammen mit dem U23-Europamneister von 2007, Erik Mohs, fährt. Da sind die starken Tschechen Milan Kadlec, EM-Dritter 2010 und Olympiafünfter von Athen im Punktefahren, und Vojtech Hacecky, mit seinem Bruder Martin amtierender Europameister im Zweier-Mannschaftsfahren. Da ist der andere "Altmeister" Lars Teutenberg, der sich um den Büttgener Nachwuchsfahrer Daniel Scherring kümmern soll, und da ist das Buttgener Duo Patrik Oeben und Christoph Schübbe, denen nicht nur ihr Trainer Hans-Peter Nilges einiges zutraut: "Für sie gibt es keinen Welpenschutz", kündigt Andreas Beikirch an.

(NGZ)