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Korschenbroich: Autohaus investiert Millionen

Korschenbroich : Autohaus investiert Millionen

Umzug nach 48 Jahren: Mit einem repräsentativen Neubau will sich das Autohaus Opel Dresen im Frühjahr 2012 den Kunden vorstellen. Die Fläche und die Zahl der Mitarbeiter verdoppeln sich. Investition: fast zwei Millionen Euro.

Die Baugenehmigung hat die Stadtverwaltung erteilt, die Ausschreibungen laufen und der Neubau soll bis zum Jahreswechsel stehen — nach 48 Jahren will das Autohaus Opel Dresen 2012 innerhalb Korschenbroichs seinen Standort wechseln. Der Umzug von der Rochusstraße 26 an die Friedrich-Ebert-Straße/Ecke Regentenstraße soll bereits im ersten Quartal 2012 erfolgen. "Wir sind dann die erste Immobilie am Ortseingang", freut sich Heinz Engels (50).

Und der Geschäftsführer der Dresen GmbH weiß sich noch zu steigern: "Wir werden dort mit einem Schmuckstück an den Markt gehen." Glasfassaden bestimmen künftig noch weitaus mehr die Optik der Korschenbroicher Niederlassung. Die Dresen GmbH will die Kunden nicht nur mit einem repräsentativen Neubau ansprechen, sie verfolgt mit der Investition von fast zwei Millionen Euro ein klares Ziel: "Wir schaffen mehr Transparenz. Wir wollen, dass die Kunden alles sehen können", sagt Engels. Und das gilt nicht nur für den Verkaufsraum, das großzügige Kundencafé, sondern auch für die Direktannahme und die Reparatur.

Mit 20 Niederlassungen auf ganz Nordrhein-Westfalen verteilt, gehört die Dresen-Gruppe mit Hauptsitz in Neuss zu den drei größten Autohäusern im Bundesgebiet.

Mit dem geplanten Neubau in Korschenbroich will der geschäftsführende Gesellschafter Peter Dahlmann (61) nicht nur den Herstelleranforderungen gerecht werden und den Kundenwünschen entsprechen — sein Anliegen ist es auch, den Unternehmensstandort Korschenbroich für die kommenden 20 Jahre fit zu machen. Muss die bisherige Niederlassung mit 5000 Quadratmetern Grundfläche auskommen, wird sich mit dem Umzug an die Friedrich-Ebert-Straße das neue Betriebsgelände auf 10 000 Quadratmeter verdoppeln. "Das gilt langfristig auch für die Mannschaft", sagt Heinz Engels. Die 21 Mitarbeiter sollen zunächst um 14 Kollegen verstärkt werden. "Langfristig wollen wir in Korschenbroich aber 40 Mitarbeiter beschäftigen", so Engels weiter.

Jörg Brester (28), seit zwei Jahren Chef in Korschenbroich, wird auch als Filialleiter für die neue Niederlassung verantwortlich zeichnen. "Er hat seine Ausbildung in unserem Haus gemacht", weiß Engels um die Fähigkeiten des noch jungen Betriebswirtes.

Neben dem herkömmlichen Angebot wird die Dresen-Gruppe den Service in Korschenbroich erheblich ausbauen. Heinz Engels wirbt mit großzügigen Öffnungszeiten, mit 90 Kundenparkplätzen und einem Kundencafé, das auch sonntags frische Brötchen im Angebot hat. Das Café — rund 200 Quadratmeter groß — wurde ebenso wie der Neubau von der Korschenbroicher Architekten-Gruppe Baues konzipiert.

Übrigens: Die Bauanfrage für das Kundencafé wurde von der Stadt bereits positiv beschieden. Baubeginn ist für Mitte Juni vorgesehen.

(NGZ)