Lokalsport: Aus für Neujahrsturnier in Glehn nach über 40 Jahren

Lokalsport: Aus für Neujahrsturnier in Glehn nach über 40 Jahren

Weil es an Helfern fehlt, legt das Traditionsturnier zum Auftakt ins neue Tischtennisjahr erstmal eine Pause ein.

Große Ernüchterung bei den Turniermachern in Glehn. Weil in diesem Jahr im Vorfeld nicht genügend helfende Hände für die Organisation gefunden wurden, haben sich die Tischtennis-Sport-Freunde entschieden, das Turnier ausfallen zu lassen. 42 Jahre lang bildete das Traditionsturnier den Auftakt in das neue Tischtennisjahr.

"Es tut schon ein bisschen weh", sagt Organisator Klaus Plönißen, der zwar seit 2016 nicht mehr im Vorstand der Glehner aktiv ist, aber wie kein anderer für den reibungslosen Ablauf der mehrtägigen Veranstaltung stand. Genauso wie Monika Wallstein, die zusammen mit Plönißen ein eingespieltes Duo bildete. Um aber einen Wettbewerb mit bis zu 300 Teilnehmern über die Bühne bringen zu können, braucht es ein größeres, funktionierendes Team. "Alleine können wir den Aufwand nicht stemmen", sagt Plönißen, der eigentlich erst im Jahr 2020 als Organisator aufhören will und auch schon sein Entgegenkommen bekundet hat, falls es im nächsten Jahr die 43. Auflage geben sollte.

Der Erste Vorsitzende der Tischtennis-Sport-Freunde Glehn, Daniel Drossart, kommentierte die schmerzliche Absage so: "Das Turnier kann dieses Mal nicht stattfinden, da verschiedene Dinge zur Entwicklung des Vereins angestoßen wurden. Diese haben momentan Priorität, alles andere ist aktuell mehr oder weniger nachrangig. Personalplanung ist auch ein Aspekt, mit dem wir uns jedes Jahr befassen müssen." Dauerhaft soll aber nicht Schluss sein: "Wir hoffen, nächstes Jahr wieder ein Turnier anbieten zu können, möglicherweise auch alternativ einen Andro TT-Race", so Drossart.

(-rust)