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Basketball: Auf Rhein Girls wartet jede Menge Arbeit

Basketball : Auf Rhein Girls wartet jede Menge Arbeit

Auf hartes Brot hatte sich Trainer Rob Benjamins mit seinen unerfahrenen Rhein Girls in dieser Saison ja eingestellt, dass die Kost in der U17-Bundesliga (WNBL) für ihn und seine Basketballerinnen aber fast schon unverdaulich werden könnte, überrascht den Niederländer dann doch.

Nach der schmerzlich deutlichen 31:104-Niederlage (Halbzeit 18:53) beim Dauerrivalen TSV Hagen 1860 stellte er betrübt fest: "Hagen war in allen Belangen nicht nur eine Klasse besser."

Auch ohne die beim Kooperationspartner Phoenix Hagen in der 2. Damen-Bundesliga benötigte Alina Gimbel erteilten die Gastgeberinnen ihren hoffnungslos unterlegen Kontrahentinnen eine bittere Lehrstunde. Sarah Stock, in der vergangenen Saison noch für die Rhein Girls aktiv, steuerte 22 Punkte bei. Richtig glücklich war TSV-Trainer Tobit Schneider dennoch nicht: "So ein Spiel bringt gerade die Spielerinnen der älteren Jahrgänge nicht weiter.

Hier muss sich der DBB ernsthaft die Frage der Sinnhaftigkeit stellen." Benjamins pickte sich derweil nach der dritten Niederlage im dritten Match die wenigen positiven Dinge heraus: "Annika Dankmeyer und Charlotte Pahde haben sich vorbildlich eingebracht, Lara Fuchs und Josefine Pieper zeigten gute Ansätze." Für Rhein Girls Basket spielten: Boulkheir (12), Dankmeyer (8), Fuchs (2), Januszok (1), Niehaus, Pahde (6), Pessing, Pieper, Schlaghecken, Wimmer (2), Zimmermann. Im Heimspiel gegen das bislang noch ungeschlagene Team Göttingen droht dem Schlusslicht am Sonntag (12.30 Uhr, Humboldt-Sporthalle an der Bergheimer Straße) die nächste Schlappe.

Viel besser läuft es dagegen für die ebenfalls von Benjamins trainierte Zweitvertretung der TG Neuss in der Damen-Oberliga. Im Spitzenspiel gegen die DJK Frankenberg gelang den damit weiter unbesiegten Gastgeberinnen ein 65:52-Erfolg (41:23). "In den ersten drei Vierteln haben wir dabei auch richtig guten Basketball gezeigt", lobte der Coach.

Dass seine Mädels nach einer 56:24-Führung (28.) im mit 9:22 verlorenen Schlussdurchgang nicht zum ersten Mal in dieser Saison arg die Zügel schleifen ließen, passte ihm allerdings gar nicht: "Wer wirklich Meister werden will, der muss eine Art Killerinstinkt entwickeln." Es punkteten: Mara Hinker (13), Müsch (9), Zeisler (2), Brendel (7), Zander (4), L. Krings (6), A. Gather (8), West (5), Bensch (1), Schiffer (10).

Unterdessen haben sich die Lady Dolphins Bielefeld, Konkurrent der TG Neuss in der 2. Bundesliga, weiter verstärkt. Neu im Kader ist die Portugiesin Silvia Fortunato (20). Die 1,80 Meter große Flügelspielerin war beim Süd-Zweitligisten KuSG Leimen ausgemustert worden.

(sit)