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Auch Pause für die Drittliga-Damen der DJK Holzbüttgen

3. Tischtennis-Bundesliga : Drittliga-Damen der DJK spielen vorerst nicht mehr

Der Deutsche Tischtennis-Bund hat beschlossen, dass auch die 2. und 3. Bundesligen nicht weiterspielen sollen. Das ist ganz im Sinne der Holzbüttgenerinnen.

Seit Dienstag steht fest, dass auch die Drittliga-Tischtennisspielerinnen der DJK Holzbüttgen mindestens bis Ende November kein weiteres Meisterschaftsspiel bestreiten werden. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hat mit Blick auf die in der Vorwoche verkündeten Corona-Maßnahmen der Bundesregierung beschlossen, den Spielbetrieb bei Frauen und Männern auch in den 2. und 3. Ligen pausieren zu lassen, nur noch in den obersten Bundesligen soll es weitergehen.

Das hatte Ende vergangener Woche noch anders ausgesehen. Weil in dem Berliner Corona-Beschluss der Profisport von einem Spielverbot ausgenommen ist, hatte der DTTB zunächst gehofft, dass es auch in den beiden Klassen unterhalb der 1. Bundesliga weitergehen könne. Doch weil der DTTB übers Wochenende keine klare Definition des Begriffs Profisports im Sinne der neuen Bestimmungen in Erfahrung bringen konnte, entschloss er sich, zu einer zweigleisigen Lösung. „Ein Beschluss, in welcher Form der Spielbetrieb der Saison 2020/2021 weitergeführt wird, erfolgt in der zweiten Novemberhälfte“, heißt es in einer Mitteilung auf der DTTB-Homepage.

Die Unterbrechung der Saison ist ganz im Sinne der Holzbüttgenerinnen. Schließlich war Spitzenspielerin Valeria Stepanovska schon in die Ukraine zurückgeflogen und soll dort wegen der aktuellen Corona-Lage auch erst einmal bleiben. Zudem befinden sich viele Spielorte, dazu zählt auch die Sporthalle am Bruchweg, in einem Corona-Risikogebiet, weshalb für die Vereine ein einfacher Antrag mit dem Hinweis „Spiel im Risikogebiet“ ausreicht, um eine Partie abzusetzen. Diese Option wurde bereits am vergangenen Spieltag von den Teams gezogen, so dass keine einzige der geplanten Paarungen stattfand. DJK-Spielerin Jana Vollmert hat eine klare Meinung. „Die Entscheidung des DTTB ist richtig, schließlich können wir unsere Halle nicht nutzen und auch nicht trainieren. Wir spielen ja nicht mal eben so. Dazu gehört auch regelmäßiges Training und das wird uns gerade leider untersagt. Von daher stelle ich mich auf einen Start im neuen Jahr ein.“ DJK-Kapitän Lisa Scherring sieht die Lage folgendermaßen: „Insgesamt ist das eine schwierige Situation. Man merkt das auch bei den Spielerinnen. Wir werden uns dazu auch noch einmal mit der ganzen Mannschaft besprechen.“

Die Partie der DJK am 21. November gegen den TTK Großburgwedel fällt also aus. Bis zum Jahresende stünden dann noch zwei Auswärtsspiele (5.12. in Poppenbüttel, 6.12 in Kellinghusen) und ein Heimspiel am 12. Dezember gegen Göttingen an. Wie es mit diesen Begegnungen weitergeht, wird der vom DTTB für die zweite November-Hälfte angekündigte Beschluss zeigen.