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Auch Crash Eagles Kaarst, DJK Holzbüttgen und Neusser EV pausieren

Lockdown im Sport : Auch Floorball, Skaterhockey und Eishockey in Pause

Die Crash Eagles Kaarst, die DJK Holzbüttgen und der Neusser EV sind auch vom Lockdown im Sport betroffen. Da macht es auch nichts, dass die beiden Klubs aus Kaarst auf Bundesliga-Niveau unterwegs sind.

Auch wenn die Beschlüsse der Politik aus der vergangenen Woche vorsehen, dass Profisportveranstaltungen vom Lockdown nicht betroffen sein müssen, haben in Gestalt der Crash Eagles Kaarst (Skaterhockey) und der DJK Holzbüttgen (Floorball) zwei Bundesligisten aus dem Rhein-Kreis Neuss ihre Schläger bis auf Weiteres niedergelegt.

Im Skaterhockey waren es ohnehin nur ein paar Vereine, die sich bereiterklärt hatten, während der Corona-Pandemie als Bundesliga-Ersatz eine Masters-Serie zu spielen. Wegen des engen Zeitrahmens im Dezember beschloss der Verband, die Saison mit Beginn des neuen Corona-Lockdowns gleich komplett für beendet zu erklären „Eine bittere Zeit für den gesamten Sport. Auf ein Neues in 2021, hoffentlich“, meinte Georg Otten von den Crash Eagles. In der Floorball-Bundesliga, wo die DJK Holzbüttgen einen so exzellenten Saisonstart hingelegt hatte, fiel die Entscheidung, die Saison bis zum Jahresende auszusetzen.

Die Eishockey-Spieler des Neusser EV hätten erst vergangenes Wochenende mir ihrer Saison in der Regionalliga West beginnen sollen, ihr Start wird entsprechend verschoben. Verband und Vereine wollten am gestrigen Dienstag in einer Video-Konferenz das weitere Vorgehen abstimmen. „Die Verordnungen der Ministerpräsidenten treffen an dieser Stelle einen Sport, der in den vergangenen Wochen und Monaten sehr erfolgreich alle denkbaren Anstrengungen unternommen hat, keine Gefahr für die Gesundheit darzustellen“, heißt es in der vom Eishockeyverband NRW veröffentlichen Mitteilung. Dies sieht auch Udo Tursas, der 1. Vorsitzende des NEV, so: „Selbstverständlich geht die Gesundheit in diesen schwierigen Zeiten vor. Wir haben deshalb umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Ich hoffe, dass wir uns im Dezember gesund auf dem Eis wiedersehen.“