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Jüchen: Arbeitsgruppe für Gemeinschaftsschule

Jüchen : Arbeitsgruppe für Gemeinschaftsschule

In der ersten Woche der Osterferien startet unter Leitung von Georg Broens, Leiter der Realschule, die regionale Steuerungsgruppe, die die Einführung einer Gemeinschaftsschule in Jüchen vorbereiten soll.

So soll gemeinsam mit der Verwaltung das pädagogische und organisatorische Konzept entwickelt werden. Neben Vertretern der Haupt- und Realschule. des Gymnasiums und der Verwaltung wird auch ein Moderator von der Bezirksregierung in Düsseldorf dabei sein.

Hintergrund: Weil die Ganztagshauptschule (GTHS) Hochneukirch ab September nicht genügend Anmeldungen für eine neue fünfte Klasse hat, gibt es in Jüchen Pläne, am Modellprojekt des Landes zur Gemeinschaftsschule teilzunehmen. 50 Schulen werden von der Bezirksregierung ausgewählt, 17 Anträge sind bereits genehmigt. Neben einem Konzept gehört dazu eine Elternbefragung im September, deren Votum mitentscheidend ist: Nur, wenn genügend Eltern von Dritt- und Viertklässlern erklären, ihre Kinder an einer Gemeinschaftsschule anmelden zu wollen, hat der Antrag Aussicht auf Erfolg.

Von der Politik wurden für die Teilnahme am Modellprojekt bereits die Weichen gestellt. Künftig soll die Realschule gemeinsam mit der Hauptschule eine Gemeinschaftsschule bilden – dabei wird der Standort an der Mühlenstraße als Dependance zur Realschule an der Stadionstraße betrieben.

Im nächsten Schul- und Jugendausschuss am 11. Juli soll das Konzept beraten werden; dann wird der Gemeinderat abstimmen. Zuvor sollen bereits die Konferenzen von Real- und Hauptschule darüber entschieden haben.

Nach den Osterferien sind die Informationen für die Lehrerkollegien und Schulpflegschaften der Grundschulen geplant. Bis zu den Sommerferien werden die Eltern der künftigen Dritt- und Viertklässler in den Grundschulen darüber informiert, wie eine Gemeinschaftsschule in Jüchen aussehen könnte.

Nach den Sommerferien sind in den Grundschulen Informationsveranstaltungen terminiert. Bis Ende September werden dann die der Eltern der Dritt- und Viertklässler der Grundschulen einen Fragebogen ausfüllen können.

(NGZ)