Anna Limbach kommt bei Fecht-EM nur auf Rang 29.

Fechten : Fecht-EM: Frühes Aus für Limbach

Anna Limbach scheidet bei den Fecht-Europameisterschaften in Novi Sad schon vor dem Achtelfinale aus. Lea Krüger belegt Platz 33.

Bei den Europameisterschaften 2014 war für Anna Limbach Platz sieben herausgesprungen, bei der EM 2016 wurde sie Fünfte. Eigentlich hätte die Säbelfechterin des TSV Bayer Dormagen bei den seit Samstag laufenden Europameisterschaften im serbischen Novi Sad also Bronze holen müssen. „Ich wünsche mir eine Medaille“, hatte die 28-Jährige noch vor der Abreise gesagt. Doch daraus wurde nichts: Die WM-Fünfte unterlag in der Runde der letzten 32 der Weltranglistenersten Olga Kharlan (Ukraine) mit 9:15 und belegte als beste Deutsche Rang 29.

Zum Auftakt der Ausscheidungsrunde bezwang Anna Limbach, die nur als 27. aus den Poolkämpfen gekommen war, die Griechin Marina Paizi mit 15:10. Aber schon vor dem Achtelfinale war gegen die dreimalige Einzel-Weltmeisterin Olga Kharlan Schluss. „Sie war heute eine Nummer zu groß für Anna“, sagte DFB-Sportdirektor Sven Ressel. Dabei standen ihre Chancen aufs Treppchen so gut wie noch nie, denn durch den dritten Platz beim Grand Prix in Seoul (Südkorea) hatte sich Anna Limbach in der Weltrangliste auf Rang zehn verbessert – ihre bislang beste Platzierung im internationalen Ranking. Ihre nachnominierte Vereinskollegin Lea Krüger schied wie Lisa Gette (Künzelsau) in der Auftaktrunde der K.o.-Phase aus. Sie zog gegen Alina Komashchuk (Ukraine) mit 8:15 den Kürzeren und schloss die kontinentalen Titelkämpfe auf dem 33. Rang ab. Für Julika Funke (Künzelsau) war das Einzelturnier bereits nach der Gruppenphase beendet. Den Titel sicherte sich Sofya Velikaya aus Russland mit einem Sieg im Finale über die Französin Cecilia Berder, Rang drei ging an Marta Puda (Polen) und Svetlana Sheveleva (Russland).

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