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Fußball: Alles spricht für den SV Hemmerden

Fußball : Alles spricht für den SV Hemmerden

Im Grevenbroicher Schloss-Stadion steigt heute ab 12 Uhr das Finale im Kreispokal der Frauen zwischen dem SV Hemmerden und dem SV Bedburdyck/Gierath. Der Kreisligist aus Gierath geht als klarer Underdog in die Partie gegen den drei Klassen höher spielenden Niederrheinligisten aus Hemmerden.

"Für uns ist es das i-Tüpfelchen auf einer absolut gelungenen Saison", betont Trainer Markus Winkens voller Vorfreude auf das Finale. Winkens, der als Trainer in Gierath nach zweieinhalb Jahren aufhört, führte sein Team in dieser Spielzeit mit 16 Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen auf Tabellenplatz zwei. Für das heutige Finale gibt sich Winken bescheiden und sagt: "Hemmerden ist natürlich Favorit. Wir wollen mit viel Einsatz und Kampf dagegenhalten und möglichst nicht untergehen."

Den Weg ins Finale ebnete der große Außenseiter mit Siegen über die Kreisligisten TuS Grevenbroich (2:0) und FC Straberg (7:1), in Runde drei traten die Sportfreunde Vorst wegen Spielermangel nicht an und in der zweiten Runde gab es ein Freilos. Der SV Hemmerden erhielt in Runde eins ein Freilos, setzte sich danach souverän gegen die Landesligisten SVG Weißenberg (5:0), Holzheimer SG (4:0) und SV Rosellen (7:2) durch.

Peter Compes, Trainer des SV Hemmerden sieht sein Team im Vorteil: " Wenn wir früh Druck machen, Ball und Gegner laufen lassen und uns nicht von unserer Linie abbringen lassen, müsste es für den Pokalerfolg reichen."

Sicherlich hochmotiviert werden die Gieratherinnen Janine Schäfer, Wibke Hermann, Jennifer Obruschnik, Manuela de Winkel und Elke Klüppel ins Finale gehen – sie wechselten in der Saison 2008/09 von Hemmerden zum Kreisligisten. "Das wird nochmal für einen zusätzlichen Motivationsschub beim Gegner sorgen", erkennt Compes die Brisanz.

(NGZ)