Alexandra Höffgen und Vera Spanke für Ruder-WM nominiert

Rudern : Höffgen kämpft um Olympia-Ticket

Auch Vera Spanke ist für die Ruder-Weltmeisterschaft in Linz nominiert.

Der Donnerstag wird als Glückstag in die persönlichen Lebensdaten von Alexandra Höffgen eingehen. Erst erhielt die 25-Jährige die Nachricht, dass sie mit dem deutschen Frauen-Vierer ohne Steuermann für die Ruder-Weltmeisterschaften nominiert ist, die vom 25. August bis 1. September im österreichischen Linz ausgetragen wird.

Am Nachmittag kam dann noch ein neues Auto für die Athletin des Neusser Rudervereins hinzu, das sie durch Vermittlung der „Partner für Sport und Bildung“ kostenlos gestellt bekommt. „Das kann ich gut gebrauchen, schließlich habe ich nicht nur auf dem Wasser viele Kilometer zurückzulegen,“ sagte Höffgen bei der Übergabe der Schlüssel durch PSB-Geschäftsführer Ingo Frieske im Neusser Autohaus Dresen. So pendelt sie viel zwischen Kleinenbroich (Wohnort der Eltern), Neuss (Verein), Dortmund (Studien- und Trainingsort) und Potsdam (Stützpunkt des Deutschen Ruderverbandes) hin und her. Alexandra Höffgen ist bereits die dritte, die auf Vermittlung der PSB mit einem neuen Auto unterwegs ist – vorher waren bereits Weitspringer Ituah Enahoro und Säbelfechter Benedikt Wagner (beide TSV Bayer Dormagen) in den Genuss der Förderung gekommen.

Die WM auf der Regattastrecke in Linz-Ottensheim ist zugleich erste und wichtige Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Um sich direkt zu qualifizieren, muss der Vierer einen der ersten acht Plätze belegen. Beim Weltcup in Rotterdam am vergangenen Wochenende fuhr er die achtschnellste Zeit aller Boote im A- und B-Finale.

Zum 76-köpfigen WM-Aufgebot des Deutschen Ruderverbandes gehört auch Höffgens Vereinskollegin Vera Spanke. Sie sitzt zusammen mit Ronja Finni Sturm, Leonie Pless und Leonie Pieper im Leichtgewichts-Doppelvierer, der allerdings nicht olympisch ist.

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